Aktuelles aus der NUA

20. Umweltbildungswerkstatt NRW

Außerschulische BNE im Spannungsfeld voller Terminkalender, Dissonanzen und neuen Dimensionen.

Außerschulische Bildung für nachhaltige Entwicklung verändert sich immer weiter und befindet sich dabei im Spannungsfeld vielen Anforderungen gerecht werden zu wollen und zu müssen. Wie kann die bisherige Zielgruppe Familien gehalten bzw. wieder neu gewonnen werden für die Umweltbildung?

Die pädagogische Auflösung von sich widerstrebenden Ansprüchen und Wünschen in unseren Veranstaltungen  ist ein weiterer Schwerpunkt in der diesjährigen Umweltbildungswerkstatt.

Im vergangenen Jahr ist auch im MKULNV vieles auf den Weg gebracht worden, das direkt Auswirkungen auf unsere Arbeit, die Bildung für nachhaltige Entwicklung/Umweltbildung, hat. Die BNE-Strategie wurde verabschiedet. Die Modellphase zur BNE-Zertifizierung wurde abgeschlossen und der Übergang in den Echt-Betrieb findet jetzt statt. Auch erste Umsetzungserfahrungen mit dem Fach- und Förderkonzept  der außerschulischen BNE-Zentren liegen bereits vor. Informationen direkt aus dem MKULNV sind sicherlich von Interesse für alle UmweltbildnerInnen.

Vor diesem sich verändernden Hintergrund ist es umso wichtiger zu lernen mit einer offenen Zukunft einerseits und mit neuen Rahmenbedingungen andererseits umzugehen. Das erfordert vernetztes Denken, Methodenvielfalt, zielgruppen- und milieuspezifische Ansprache, Projektorientierung und Netzwerkarbeit.

Das Ziel der Umweltbildungswerkstatt ist zu informieren, neue Entwicklungen vorzustellen, zu diskutieren, sich auszutauschen, sich inspirieren lassen, die eigene Arbeit zu reflektieren, zu filtern und mit neuem Mut neue praxisnahe nachhaltige Bildungsarbeit anzugehen.