Richtfest NUA-Neubau am 20.12.2004 - Presseberichte

Hammerschläge zum Richtfest: Dr. Uwe Günther (Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, links) und NRW-Minister Michael Vesper (rechts) mit Polier Wolfgang Kösser.
Hammerschläge zum Richtfest: Dr.Uwe Günther (Bau- und LiegenschaftsbetriebNRW, links) und NRW-Minister Michael Vesper (rechts) mit Polier Wolfgang Kösser. WAZ-Bild: Reiner Kruse

NUA zieht im Mai ins neue Öko-Domizil ein

WAZ 21.12.2004
Am 2. Juli 2004 kam Ministerin Bärbel Höhn zum Spatenstich; nun war Michael Vesper, stellvertretender Ministerpräsident und Bauminister, am Montag für die Grünen an der Reihe: Richtfest am neuen Domizil der Natur- und Umweltschutzakademie (NUA).

Das Gebäude an der Siemensstraße setzt Maßstäbe vor allem auch in ökologischer Hinsicht: Da gibt es ein begrüntes Dach, die nicht-tragenden Innenwände sind aus gepressten Strohplatten gefertigt (mit Lehmputz), da entsteht eine Fassade aus Lärchenholz, und auch ein Holzständerwerk zählt zu den Öko-Baustandards. Auf die Verwendung von Tropenholz wurde strikt verzichtet.

Und wofür das alles? Die schöne und zweckmäßige Architektur dient der umweltschonenden Entwicklung des Landes. Wenn im Mai die NUA eingezogen ist, gehen hier auch vielfältige Fortbildungsangebote über die Bühne.

Die NUA gehört zur Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten (LÖBF). Mit dem neuen Schul- und Verwaltungsgebäude erhält sie die nötigen Voraussetzungen für eine zeitgemäße und moderne Arbeitsabwicklung.

Auch ein Mehrzweck-Veranstaltungsraum von 180 qm zählt z. B. zum Platzangebot.

Für das Projekt zeichnet der Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) des Landes Nordrhein-Westfalen verantwortlich. Düsseldorf investiert hier 2,5 Millionen Euro.

Die Fertigstellung des Gebäudes bildet eine wichtige Etappe auf dem viel zitierten Weg Recklinghausens hin zur Öko-Hauptstadt in NRW. Auch die angrenzenden Gebäude der LÖBF werden derzeit in großem Stil erweitert. An der Siemensstraße wächst also ein regelrechtes Umweltschutz-Zentrum.

Und das soll übrigens auch Folgen für den öffentlichen Nahverkehr haben: Die LÖBF hat sich mit der Bitte an Stadt und Kreis gewandt, die Buslinie 237 künftig über die Siemens- bzw. Leibnizstraße zu führen. So soll der wachsenden Zahl von Arbeitsplätzen auf dem LÖBF-Areal Rechnung getragen werden. Die Beschäftigten sollen auch mit der Vestischen ihre Schreibtische schnell erreichen können.

Entschieden ist noch nichts. Der Verkehrsausschuss wird sich in neuem Jahr noch einmal mit dem Thema befassen, da die Haltestelle Zechenstraße, die den Schulbauernhof anbindet, dann entfallen müsste. mb


20.12.2004

Minister Vesper schlägt Richtnagel

Recklinghäuser Zeitung 20. Dezember 2004

Zwar fehlt der klassische Dachstuhl, der Richtkranz baumelte stattdessen hoch über der Baustelle an einem Kran. Trotzdem feierte die Natur- und Umweltschutzakademie (NUA) gestern traditionell Richtfest. Bei eisiger Kälte schlug Bauminister Michael Vesper auf dem Gelände an der Siemensstraße den Richtnagel.

Nach dem ersten Spatenstich im Juli bleibt der zuständige Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes NRW im Zeitplan und beginnt nun mit den Innenarbeiten. Die unter dem Dach der Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten (LÖBF) arbeitende Umwelt-Akademie erhält auf der Hillerheide ein nach neuesten bau-ökologischen Erkenntnissen konzipiertes zweistöckiges Schul- und Verwaltungsgebäude.

Im überwiegend aus Holz und anderen nachwachsenden Rohstoffen erstellten Neubau will die NUA ihre Bildungsangebote in Nordrhein-Westfalen ausbauen. Herzstück des rund 925 Quadratmeter großen Gebäudes wird ein 180 Quadratmeter großer Mehrzweck-Veranstaltungsraum. Zu den baulichen Besonderheiten gehören neben einem Holzständerwerk Innenwände aus Strohplatten und eine moderne Fassade aus Lärchenholz. Voraussichtlich im Mai 2005 soll das 2,5 Millionen-Euro-Objekt für rund 40 Mitarbeiter bezugsfertig sein.

Die NUA bietet jährlich rund 100 Fortbildungsveranstaltungen für verschiedene "grüne Berufsgruppen" und den ehrenamtlichen Naturschutz an. -tib

www.westline.de


17.12.2004, Ruhrgebiet, NRW, Umwelt, Vermischtes

Neubau für Natur- und Umweltschutzakademie berücksichtigt neueste ökologische Standards

Recklinghausen. Die Natur- und Umweltschutzakademie (NUA) in Recklinghausen erhält ein neues Veranstaltungs- und Bürogebäude. Das Richtfest findet am 20. Dezember statt. Rund 2,5 Millionen Euro kostet das Haus, bei dem modernste Umweltstandards umgesetzt werden.
Dominierender Baustoff ist Holz aus heimischen Wäldern. Das Gebäude wird als Holzständerwerk errichtet und erhält eine Fassade aus Lärchenholz. Nichttragende Innenwände werden z.B. aus gepressten, mit Lehm verputzten Strohplatten gefertigt. Zudem sind ein Gründach, eine Regenwassernutzung und eine Photovoltaik-Anlage vorgesehen.

Pressekontakt: Bau- und Liegenschaftsbetrieb, Wilfried Helmer, Telefon: 05971/7914158, E-Mail: helmer@blb.nrw.de

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