Umwelt- und Ressourcenschutz

Würden alle Menschen  den Lebensstil der reichen Industrieländer kopieren, bräuchte die Menschheit rund drei Erden, um ihren Bedarf an Nahrung, Wasser und Energie zu decken. Das wären rund 200 % mehr, als unser Planet an sich jährlich erneuernden Ressourcen bereithält. Die drohende Übernutzung unseres Planeten wirft Fragen auf und zwingt zum Handeln: Wie können unsere Gesellschaften heute Luft, Boden und Wasser, Tiere, Pflanzen und Rohstoffe für die nachfolgenden Generationen sichern? Wie können wir das Weltklima verträglich halten? Wie lassen sich ökonomische Entwicklungsmöglichkeiten schaffen, die zugleich ökologisch vertretbar sind und die natürlichen Ressourcen schützen? Diese Fragen standen bereits im Mittelpunkt der sogenannten Rio-Konferenz für Umwelt und Entwicklung im Jahr 1992. In der Konsequenz sind die drängenden Probleme im Umweltbereich nicht nur isoliert, sondern ganzheitlich zu betrachten und laden dazu ein, in die international geführte Nachhaltigkeitsdiskussion einzusteigen (Quelle: www.umwelt.nrw.de).
Der Klimawandel ist auch bei uns bereits spürbar. Extremwetterereignisse verstärken sich und treten gehäuft auf. Wie in den vergangenen Jahren erlebten wir auch 2020 eine Trockenheitsphase, die spürbare Auswirkungen auch auf unsere Energie- und Wasserversorgung hat.
Um die globale Erwärmung zu stoppen, ist ein Ausbau der erneuerbaren Energien erforderlich. Ein wichtiger Baustein dazu sind auch Informations- und Bildungsangebote, die die handelnden Akteure qualifizieren und dazu beitragen, dass Maßnahmen von den Menschen im Land unterstützt und mitgetragen werden. Informationsveranstaltungen, Workshops und Seminare der NUA sollen die fachliche Debatte voranbringen und Wege zur praktischen Umsetzung der CO2-Minderung aufzeigen. Tagungen sollen den Dialog dort fördern, wo es Diskussions- und Gesprächsbedarf gibt. Zielgruppen sind dabei insbesondere Verwaltungen, Verbände, Unternehmen und Politik. Eine wichtige Gruppe sind zudem die in Schulen und anderen Bildungseinrichtungen tätigen PädagogInnen und Lehrkräfte, denn sie bereiten junge Menschen auf die Zukunft vor. Junge Menschen lassen sich für umwelt- und klimabewusstes Handeln gewinnen und begeistern, wenn ihnen für entsprechende Lernprozesse Möglichkeiten geboten werden.

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Bernd Stracke

Fachgebietsleiter Umwelt- und Ressourcenschutz
Stellvertretender Leiter

Bernd Stracke