Feldbotanik

Detailaufnahme von zwei violetten Blüten

Für den Bereich Feldbotanik werden derzeit vier verschiedene Prüfungen definiert. Die ersten drei (Zertifikate Feldbotanik Bronze, Silber und Gold) legen den Schwerpunkt auf die Artenkenntnis der Teilnehmenden, während das vierte Zertifikat methodische Kompetenzen behandelt. Die Prüfungsordnung mit allen nötigen Informationen rund um die verschiedenen Zertifikate wird demnächst hier zugänglich sein. Erste Zertifizierungsmöglichkeiten sind in NRW für das kommende Jahr geplant. Auch weitere Schwerpunkte und Zertifikate für spezielle Artengruppen innerhalb der Feldbotanik sind in Planung.

 

Eine Pflanze mit violetten Blüten auf einer Wiese
Steifer Augentrost (Euphrasia stricta), Foto: K. Schäper

Zertifikat Feldbotanik (Bronze - Silber - Gold)

Für die Feldbotanik-Zertifikate wird auf drei Niveaustufen die Artenkenntnis der Teilnehmenden geprüft (je nach Stufe 200, 400 oder 600 Arten). Mit steigendem Prüfungsniveau wird zudem die Kenntnis verschiedener Pflanzengattungen und -familien vorausgesetzt und die Bestimmungskompetenz anhand unbekannter Arten abgefragt. Die Artenlisten der verschiedenen Niveaustufen werden demnächst hier bekanntgegeben.

Zertifikat Feldbotanische Methoden (Gold)

Zusätzlich zu den Zertifikaten zur Artenkenntnis wird es eine Prüfung für den Bereich „Feldbotanische Methoden“ geben, die sich vornehmlich an Personen in oder auf dem Weg zur beruflichen Praxis richtet. Prüfungsrelevant sind unter anderem verschiedene Methoden zur Kartierung und Georeferenzierung.

 

 

Ein kleines Gewässer in einer blühenden Heidelandschaft
Heide-Tümpel, Naturschutzgebiet „Heiliges Meer“ Foto: P. Schütz, NUA

Qualifizierungsangebote

Erste Bildungsangebote für die Feldbotanik sind für das Jahr 2022 vorgesehen. Neben Artenkenntnis und Bestimmungskompetenz sollen systematische, biologische und ökologische Grundlagen vermittelt werden. Auch die Kenntnis verschiedener Lebensräume werden Teil der Veranstaltungen sein, ebenso wie Sachkenntnis in Bezug auf Gefährdung und Schutz von Arten und verschiedene methodische Kompetenzen. Die Qualifizierungskurse verstehen sich im Hinblick auf die Prüfungen als unterstützende Angebote, in denen den Teilnehmenden neben Fachkenntnissen vor allem die Fähigkeit vermittelt werden soll, fachliche Kompetenzen selbstständig zu festigen und zu erweitern.