Heft Nr. 20, April 2005

Zum Titelbild:
Nelli Nolde, P/A/B-Gesamtschule Borgholzhausen und Doline Kwamboka Wambui, St. Martin’s Secondary School des Kibagare Good News Centre.
Foto: Werner Lakeberg

Aus der NUA

Nachhaltige Entwicklung und Abgrabungen

NUA-Fachtagung in Anröchte mit 180 Teilnehmern
Wie lassen sich Abgrabungen bestmöglich in die räumliche Entwicklung einbinden? Unterschiedliche Strategien dieser Fragestellung wurden auf dem Forum „Nachhaltige Entwicklung und Abgrabungen“ in Anröchte mit über 180 Teilnehmern erörtert. Fachleute aus dem gesamten Bundesgebiet erarbeiteten in vier Arbeitskreisen neue Ansätze zur nachhaltigen Entwicklung und besseren Einbindung von Abgrabungen in Regionen.

Veranstalter waren die NUA in Zusammenarbeit mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland NRW (BUND NRW) und dem Arbeitskreis Steine und Erden NRW.

„Die NUA organisiert Fachforen wie diese Tagung, um den Dialog zwischen Naturschutz und anderen Interessensgruppen, in diesem Fall der Wirtschaft, zu wichtigen gesellschaftlichen Konfliktthemen zu unterstützen“, so NUA-Leiter Horst Frese. Der Minister für Verkehr, Energie und Landesplanung NRW, Dr. Axel Horstmann, legte die Grundzüge der landesplanerischen Rohstoffsicherung in NRW dar.

Aus Sicht des BUND müssten dabei stärker Nachhaltigkeitsstrategien Berücksichtigung finden. Restriktiver solle die Ausweisung neuer Abgrabungsflächen gehandhabt werden. Entsprechende Reduktionsziele müssten Eingang in die Landes- und Gebietsentwicklungsplanung finden. Auch die effizientere Ausnutzung der Rohstoffe und die Erschließung aller Innovationspotenziale sei unverzichtbar. Der BUND wies darauf hin, dass jeder Bundesbürger in 70 Lebensjahren 99 Tonnen Kalkstein, 460 t Sand und Kies, 29 t Ton und 13 t Salz verbraucht.

Genau diese Zahlen, so der AK Steine und Erden, belegen die absolute Notwendigkeit der Gewinnung von Rohstoffen für Industrie und Gewerbe, öffentlichen Hoch- und Tiefbau sowie privaten Bau. Landes- und Gebietsentwicklungsplanung müssten jeweils den zukünftigen Bedarf abdecken und seien von ihrer Funktion das falsche Instrument für Reduktionsziele. In Vollzug des Raumordnungsgesetzes des Bundes solle die Sicherung heimischer Rohstoffe auch in der Verwaltungspraxis den gleichen Stellenwert haben wie z. B. der Naturschutz. (NUA)

Messe didacta in Stuttgart

Auch in diesem Jahr präsentierte sich die NUA auf der internationalen Messe didacta mit einem Messestand. Diese für den Bildungsbereich maßgebliche Messe fand vom 28. Februar bis 4. März in Stuttgart statt. Im Kontext mit der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ wurde hier vor allem die Kampagne „Agenda 21 in der Schule“ präsentiert. (vla)

Forschung im Nationalpark

Neues NUA-Heft Nr. 16
Das neu erschienene NUA-Heft mit dem Titel „Forschung im Nationalpark Eifel und in der Region - Was ist erforderlich“ enthält die Ergebnisse des ersten Forschungsworkshops, der vom Förderverein Nationalpark Eifel e. V. und der NUA in Zusammenarbeit mit dem Nationalparkforstamt Eifel und der Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten NRW (LÖBF) durchgeführt wurde.

Der Workshop bot einen inhaltlichen und organisatorischen Rahmen zur fantasievollen Ideenvermittlung und Diskussion über die Bereiche in Forschung und Wissenschaft, die für die Entwicklung des Nationalparks und der Region von Bedeutung sein können. Nicht Reden oder Vorträge standen im Mittelpunkt, sondern die Eröffnung einer Börse, eines Marktplatzes für Ideen und Projekte – freigehalten von Bedenken und Barrieren. (NUA/vla)

Bezug: NUA, www.nua.nrw.de

UN-Bildungsdekade

„auf-Takt“: Bildung stärkt Zukunft!

NRW-Startkonferenz zur UN-Dekade mit über 450 Fachleuten
Umwelt- und Schulministerium NRW, die Deutsche UNESCO-Kommission und das NRW-Aktionsnetzwerk Zukunft Lernen (AZUL) hatten am 8. März zur Auftakt-Konferenz in Düsseldorf Akteure und Experten aus allen Bildungsbereichen eingeladen. Dr. Roland Bernecker, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission, Prof. Dr. Gerhard de Haan, Vorsitzender des Deutschen Nationalkomitees für die UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ sowie Ulla Burchardt, MdB, Stellv. Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages, führten in die Zielsetzungen von UNESCO, Bundestag und Nationalkomitee ein. Matthias Peck (MUNLV) ging auf die bisherige Entwicklung in NRW ein. Dr. Christa Henze stellte das Netzwerk „AZUL“ in seiner Bedeutung für die Mitwirkung von Akteuren aus NRW in der Dekade vor.
 
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verständigten sich auf Grundzüge für einen NRW-Aktionsplan zur nachhaltigen Bildung, der die Globalisierung als Herausforderung und Chance für alle Bildungsbereiche begreift. Wichtige Grundlage hierfür sind die Ergebnisse von neun parallelen Workshops, deren Themenspannweite von „Vorschule, Schule, Hochschule“ über „Berufsbildung“, „Globales lernen“, „Integration“, „Erwachsenenbildung“ bis zu „Nachhaltigkeit Lernen in Regionen“ ging.

Düsseldorfer Erklärung
Die rund 450 Fachleute aus zahlreichen Organisationen brachten hierfür Expertisen und Impulse in eine „Düsseldorfer Erklärung“ ein. Sie betont den Netzwerkgedanken und die Bedeutung des interkulturellen und globalen Lernens. Die Tagungsteilnehmer fordern in der „Düsseldorfer Erklärung“ dazu auf, neue Zielgruppen aus allen Bevölkerungsschichten in nachhaltige Bildungsprozesse einzubeziehen.

In der abendlichen Podiumsdiskussion unter Moderation von Volker Angres, ZDF-Umweltredaktion, nannten Umweltministerin Bärbel Höhn und Schulministerin Ute Schäfer „Bildung“ als Schlüssel für eine zukunftsfähige Gesellschaft. NRW sei eines der ersten Bundesländer, das die UN-Dekade in Deutschland auf den Weg bringt. Als ein wichtiges Instrument zur Förderung der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung werteten sie auch die Kampagne „Agenda 21 in der Schule“. Sie soll Partizipation, Selbstständigkeit und Verantwortungsbereitschaft bei Schülerinnen und Schülern stärken und wird von der NUA und dem Landesinstitut für Schule gemeinsam durchgeführt. Im nächsten Ausschreibungszeitraum werden auch Kindertageseinrichtungen und Einrichtungen der außerschulischen Jugendarbeit einbezogen. Über zwanzig Initiativen und Verbände aus allen Bildungsbereichen präsentierten sich in einer begleitenden Ausstellung im Foyer des Messezentrums Düsseldorf. (MUNLV/AZUL/NUA)

UN-Bildungsdekade: Erste Projekte ausgezeichnet

Mehrere Projekte aus NRW gewürdigt
Im Rahmen des UNESCO-Tags der Bildungsmesse didacta wurden am 1. März 2005 in Stuttgart die ersten Projekte ausgezeichnet, die das Deutsche Nationalkomitee als offiziellen deutschen Beitrag für die UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ anerkannt hat. Die Projekte stehen beispielhaft für eine innovative und breitenwirksame Umsetzung der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Ihre Anerkennung soll dazu beitragen, die Anliegen der UN-Dekade flächendeckend in Deutschland sichtbar zu machen.

Ziel der dieses Jahr beginnenden Weltdekade der Vereinten Nationen „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ist die Verankerung des Gedankens einer ökonomisch, ökologisch und sozial zukunftsfähigen Entwicklung der Weltgesellschaft in allen Bereichen des Bildungssystems. Nachhaltigkeit lernen soll für jeden Einzelnen im Bildungswesen zu einer Selbstverständlichkeit werden. Der zu Grunde liegende Gedanke: Soll das Überleben der Menschheit dauerhaft gesichert werden, ist jeder Einzelne gehalten, sein Verhalten zu ändern.

Die UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ wird in den nächsten zehn Jahren eine Vielzahl von Aktionen und Initiativen umfassen. Eine der wichtigsten Strategien zur Umsetzung der Dekade ist die Unterstützung der einzelnen Akteure vor Ort. Die Anerkennung offizieller Dekadeprojekte stellt diesen Gedanken in den Mittelpunkt. Anerkannte Dekadeprojekte erhalten das Recht, für zwei Jahre das Logo der Dekade zu führen. Das Nationalkomitee wird die Projekte national und international als deutschen Beitrag präsentieren. Nach den vom Nationalkomitee formulierten Auswahlkriterien sollte ein anerkanntes Dekadeprojekt innovativen Charakter haben, in die Breite wirken, bestimmten Qualitätsstandards entsprechen, mindestens zwei Dimensionen der Nachhaltigkeit abdecken und sich um Vernetzung mit anderen Projekten bemühen. (unesco)
 
Info:
Deutsche UNESCO-Kommission, Sekretariat UN-Dekade, Langwartweg 72, 53129 Bonn,
Tel. 0228 4468440, Fax 0228 2425708, E-Mail: leicht@esd.unesco.de,
www.unesco.de, www.dekade.org

Dekade-Bildungsprojekte

Erste Projekte in NRW anerkannt
Die ersten NRW-Projekte im Rahmen der UN-Bildungsdekade sind anerkannt. Alle Projekte haben etwas gemeinsam: Sie sind innovativ, wirken in die Breite, decken verschiedene Dimensionen der Nachhaltigkeit ab und bemühen sich um die Vernetzung mit anderen Projekten. Auf den folgenden Seiten stellen wir eine kleine Auswahl der NRW-Projekte im Rahmen der UN-Bildungsdekade vor. Sie können Anregungen geben oder sogar als Kooperations- und Vernetzungspartner für die eigene Arbeit in Frage kommen.

Exemplarische Lernorte

UNESCO-Auszeichnung für Projekt „Biosphärenbildung“ an der Universität Münster
Das Projekt „Biosphärenbildung“ am Fachbereich Erziehungswissenschaft und Sozialwissenschaften der Universität Münster ist als offizielles Dekade-Projekt anerkannt. Das interdisziplinäre Projekt wurde 1995 begründet. Es bildet im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin (Brandenburg) und in der Universität Münster Multiplikatoren einer Bildung für nachhaltige Entwicklung aus. Biosphärenreservate sind exemplarische Lernorte. Weltweit existieren 459 solcher Reservate, in Deutschland 14. Sie sind Modellregionen für ein Miteinander von Mensch und Natur. Der Mensch mit seinem Wirtschaften wird ausdrücklich in das zukunftsträchtige Schutzgebietskonzept einbezogen. Das Projekt hat sowohl eine bildungstheoretische als auch eine praktische Komponente in Form einer Exkursion.

Anlass für das Projekt war das Interesse, ein Bildungskonzept für Biosphärenreservate zu entwickeln und an der Uni Münster die erziehungswissenschaftliche Ausbildung im Sinne des Gedankens der Nachhaltigkeit zu bereichern. Die deutsche Unesco-Kommission zeichnet das Projekt „Biosphärenbildung“ aus, weil es einen tiefgreifenden Perspektivenwechsel der Studierenden zur kritischen Reflexion des eigenen Lebensstils hervorrufen will und dies theoretisch und praktisch begleitet. Schwerpunkte sind Natursensibilisierung, ökologische und ökonomisch-alternative Elementarbildung und zukunftsorientiertes Denken. Es ist ein Projekt „von Studierenden für Studierende“: Studierende sind maßgeblich an der Durchführung, Organisation und Weiterentwicklung beteiligt. Sie gewinnen im Biosphärenreservat tiefgreifende emotionale Erfahrungen und engagieren sich durch wissenschaftliche Aufarbeitung in der Universität Münster nach dem Motto „Global denken, nachhaltig lernen und lokal handeln“. (dti)

Info:
Projekt Biosphärenbildung, Bispinghof 5-6, 48143 Münster,
Tel. 0251 83-29193, E-Mail: biosph@uni-muenster.de, www.biosphaerenbildung.de

Jugendherberge Brilon ausgezeichnet

Euro-Umweltstudienplatz – Modell einer Bildung für nachhaltige Entwicklung
Für eine systemische Verankerung der Bildung für Nachhaltige Entwicklung hat die UNESCO-Kommission die Jugendherberge Brilon als Dekade-Projekt ausgezeichnet. Den Ausschlag gab das ganzheitliche Konzept des Umweltstudienplatzes – weg von der klassischen Naturbildung hin zu einem ökologisch verträglichen, sozial gerechten und wirtschaftlich tragbaren Lebensmodell.

Alle Bereiche der Jugendherberge wie Gebäude, Außenanlagen, Energiekonzept, Ernährung, Reinigung und die pädagogischen Programme sind transparent, nach ökologischen, sozialen und ökonomischen Gesichtspunkten aufeinander abgestimmt und zu einem ganzheitlichen Lebensmodell verknüpft. Dies kann jeder Gast bei seinem Besuch in der Jugendherberge Brilon miterleben und mitleben.

Einen besonderen Schwerpunkt stellt die pädagogische Arbeit mit Schulklassen, hauptsächlich dritte bis siebte Schuljahre, dar. Alle Schulklassen nehmen an mehrtägigen pädagogisch betreuten Programmen teil. Handlungsorientiert, mit viel Spaß und zu Hause nacherlebbar werden Themen wie Solarenergie, Wald, Wasser, Papier und Ernährung angeboten. Soziales Lernen, Entspannungs- und Bewegungselemente werden in die Programme integriert.

Im Bereich der Ernährung hat sich die Jugendherberge auf einen nachhaltigen Weg gemacht: ein hoher Anteil der Lebensmittel stammt aus kontrolliert biologischem Anbau. Auch fair gehandelte Lebensmittel und Produkte aus der Region stehen auf dem Einkaufszettel.

Die hohe Qualität, mit der die Jugendherberge Brilon „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ betreibt, findet ihre Bestätigung in der Anerkennung der Jugendherberge als Umweltstudienplatz des Deutschen Jugendherbergswerkes und der Bio-Zertifizierung nach EG-Öko-Verordnung. Außerdem ist sie „Gut-Drauf“-Kooperationspartner der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Viabono-Unterkunft für naturgesundes Reisen und Graslöwen-Projektpartner der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. (dti)

Kontakt:
EURO-Umweltstudienplatz, Jugendherberge Brilon, Am Hölsterloh 3, 59929 Brilon,
Tel. 02961 2281, Fax: 02961 51731, E-Mail: jh-brilon@djh-wl.de, www.djh.de/westfalen

FremdeFreunde

Kunstprojekt von Jugendlichen
FremdeFreunde ist ein Kunstprojekt von Schülerinnen und Schülern für Fremdenfreundlichkeit, das im Rahmen der Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2005-2014) startet. Zusammen mit dem Künstler Manfred Webel setzen Jugendliche ein sichtbares Zeichen für Toleranz. Sie schaffen eine lückenlose Figurenkette aus individuellen Einzelfiguren. Über diese Kette entstehen in den Städten durch die Aktivitäten der Schüler kleine Netzwerke für Fremdenfreundlichkeit, die zu weiteren Aktionen zum Thema anregen.

Die Schülerinnen und Schüler durchlaufen bei der Produktion ihrer Figuren, die sich dann zur Kette formieren, einen Prozess, der sowohl handwerkliche, ganz besonders aber auch kommunikative Fähigkeiten fördert. Um nahtlose Anschlüsse herzustellen ist nämlich ein intensiver Austausch mit rechts und links notwendig. Diese Auseinandersetzung mit dem (oft unbekannten) Nachbarn ist der Kern des Prozesses, welcher ebenso über den schulischen Kontext hinausreicht. Jeder Schüler hat die Aufgabe, einen Standort in der Stadt für seine Figur zu suchen und damit einen Partner aus Wirtschaft, Politik oder Gesellschaft für seine persönliche Idee von Toleranz zu gewinnen. Kunst wird bei FremdeFreunde als Bildungsinstrument verstanden, das Dialoge initiiert und nachhaltige Bindungen knüpft. Die Bildungswirkungen des Projektes sollen nachhaltig und auf breiter Ebene zugänglich gemacht werden. Ziel ist es, aus dem künstlerischen Prozess eine Methode für Hauptschulen in sozialen Brennpunkten zu entwickeln, um Konflikte besser lösen zu können. Hierzu werden die Hauptschulen vor Ort auf individuelle Weise eingebunden. Im Anschluss an das Initiativjahr, das im Schuljahr 2006/2007 beginnt, wird das Projekt in Deutschland weitergeführt und auch seine internationale Ausweitung geprüft. (dti)

Info:
neuTUM, Am Kölner Brett 2, 50825 Köln, Claudia Jericho, Tel. 0221 5505003,
E-Mail: jericho@neuTUM.net, www.neutum.net

Lebendige Ems

Schulnetzwerk entlang der Ems
Im Rahmen des Projektes „Lebendige Ems“ wird ein Netzwerk von Schulen und Bildungseinrichtungen entlang der Ems und ihrer Nebenflüsse sowie weiterer Fließgewässer im Münsterland aufgebaut. Ziel ist es, dass Schulen gemeinsam mit ihren Schülerinnen und Schülern die Umwelt vor Ort bewusst erleben, eigene Beobachtungen und Untersuchungen an der Ems bzw. ihren Nebengewässern durchführen und im Austausch mit anderen die Darstellung der Ergebnisse im Internet veröffentlichen. Damit ist der Aufbau eines Emsnetzwerkes gegeben. Entsprechend dem Alter der Schülerinnen und Schüler wird Material zur Verfügung gestellt und eine Integration der Inhalte in den Unterricht angestrebt. Per Internet werden die beteiligten Schulen miteinander vernetzt. Die gewonnenen Daten stehen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zur gemeinsamen Auswertung zur Verfügung. Gefördert und unterstützt wird das Projekt von der Nordrhein-Westfälischen Stiftung für Umwelt und Entwicklung. Der Aufbau des Netzwerkes findet in Kooperation mit der NUA (Flussnetzwerke NRW) und dem Projekt 100 Grüne Klassenzimmer® der Regionale 2004 statt. (NABU/dti)

Info:
NABU-Naturschutzstation Münsterland e. V., Zumsandestr. 15, 48145 Münster,
Christian Göcking, Tel. 0251 9879953, E-Mail: c.goecking@nabu-station.de, www.lebendige-ems.de

Finkens Garten

Naturerlebnisgarten in Köln
„Finkens Garten“ ist ein Naturerlebnisgarten in Köln für Kinder im Vorschulalter sowie für Schülerinnen und Schüler. Er bietet den Jüngsten die Gelegenheit zum Sehen, Beobachten, Entdecken, Kennen lernen, Riechen, Schmecken, Tasten und Fühlen der Pflanzen- und Tierwelt. Der Garten ist Heimat von unter anderem 130 Vogel-, 74 Zikaden-, 447 Käfer- und 148 Schmetterlingsarten. Auf dem Gelände des fünf Hektar umfassenden Naturerlebnisgartens werden speziell für die kleinen Gäste viele Pflanzen kultiviert, die in Deutschland fast keiner kennt und die Kindern Spaß machen. Täglich kommen fünf Kindergärten in Finkens Garten. Pro Jahr sind 25.000 kleine Besucher dort zu Gast. Zusätzlich werden unter dem Titel „Der Natur auf der Spur“ Seminare für Multiplikatoren angeboten.

Der Naturerlebnisgarten ist eine anerkannte Einsatzstelle für das Freiwillige Ökologische Jahr. Finkens Garten ist gleichzeitig eine ökosoziale Einrichtung der Stadt Köln. Zum Teil pflegen und unterhalten ihn benachteiligte Jugendliche im Rahmen eines Berufsvorbereitungsprogramms des Kölner Kolping-Bildungswerks. Der Naturerlebnisgarten finanziert sich überwiegend durch Sponsoren und Partner. (dti)

Kontakt:
Finkens Garten, Friedrich-Ebert-Str. 49, 50996 Köln, Tel. 0221 2857-364,
E-Mail: finkensgarten@netcologne.de

Bildung trifft Entwicklung

Länderübergreifendes Engagement des Deutschen Entwicklungsdienstes
Eine als Dekade-Projekt ausgezeichnete Bildungsinitiative ergänzt unter dem Motto „Bildung trifft Entwicklung“ das Engagement des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED) in Entwicklungsländern. Mit dem Ausbau seiner Inlandsarbeit, der Einrichtung von vier regionalen Bildungsstellen seit Herbst 2003 und dem seit 20 Jahren bestehenden Schulprogramm in Berlin trägt der DED dazu bei, das Bewusstsein für eine nachhaltige und sozialverantwortliche Gestaltung der Globalisierung zu stärken. Damit entspricht die Arbeit den Leitlinien zur Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“.

Etwa 150 ehemalige Entwicklungshelferinnen und Entwicklungshelfer engagieren sich auf Honorarbasis als Referenten in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit des DED. „Aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen thematisieren sie anschaulich, authentisch und glaubwürdig die Nord-Süd-Beziehungen und die gerechte Gestaltung der Globalisierung“, erklärt Dr. Otti Stein, Abteilungsleiterin des DED. „Sie vermitteln, wie die Themen mit der Lebenswelt in Deutschland zusammenhängen und wie jeder Einzelne sich einbringen kann.“ Unterstützt werden die Referenten von Entwicklungshelfern in den Partnerländern, unter anderem mit aktuellen Projektmaterialien. Schwerpunktthemen der DED-Bildungsangebote sind: Umwelt und ländliche Entwicklung, Schaffung von Einkommen, Stärkung der Frauen, Armutsbekämpfung sowie Konfliktbearbeitung und Friedensförderung. Die Auszeichnung der UNO wurde außerdem für das internationale Partnerschafts-Projekt „Schulwälder für West-Afrika - Kinderwälder weltweit“ verliehen, das der DED gemeinsam mit vier anderen Organisationen aus Deutschland und Ghana durchführt. (ded/dti)

Info: www.ded.de, E-Mail: jutta.heckel@ded.de

Agenda 21 in der Schule

Dortmunder Netzwerk ausgezeichnet
Mit seinen 30 Schulen und zahlreichen außerschulischen Kooperationspartnern ist das Dortmunder Netzwerk „Agenda 21 in der Schule“ als offizielles UN-Weltdekade-Projekt ausgezeichnet worden. Das Projekt arbeitet im Rahmen der Landeskampagne „Agenda 21 in der Schule“. Regionale Netzwerke aus Schulen und außerschulischen Partnern sind eine tragende Säule dieser Kampagne, und das Dortmunder Netzwerk ist dafür ein Modell.

Bisher haben sich schon über 8000 Kinder und Jugendliche aus Dortmund in den verschiedensten Projekten engagiert. Unter anderem haben die beteiligten Schulen Energie-Spar-Projekte durchgeführt, Müll vermieden, Projekte zum Fairen Handel gemacht, in der Innenstadt für den Gebrauch von Recyclingpapier geworben, über die Abholzung von Regenwäldern aufgeklärt oder Waldcamps organisiert.

Das Besondere an allen Projekten: Die Schulen machen nicht nur „ihr eigenes Ding“, sondern suchen sich außerschulische Kooperationspartner. „Wir stricken die Partner zusammen, damit Synergieeffekte genutzt werden können“, so Brigitte Bömer vom Regionalen Bildungsbüro. An der Seite der Schulen stehen starke Partner wie Schulbiologisches Zentrum, Schulamt, Umweltamt, das Immobilienmanagement Dortmund oder die Verbraucherzentrale.
 
Bei allen Aktivitäten zum Thema „Nachhaltigkeit lernen“ werden Partner in das Netzwerk eingebunden. Nach dem Motto: „Globale Zusammenhänge erkennen – aber lokal handeln“ bleiben die Schulen nicht beim Erkennen von Missständen stehen, sondern können Gesellschaft aktiv gestalten.

Vor allem profitieren die Schulen aber auch davon, dass sie sich untereinander in regem Austausch befinden. „So intensiv wie bei uns in Dortmund wird die nachhaltige Entwicklung an keinem anderen Ort in der Republik voran getrieben“, freut sich Ulla Burchardt, Mitglied im Deutschen Nationalkomitee für die UN-Dekade.
 
Die Schulen und ihre Partner haben große Ziele zur UN-Dekade „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“. So findet am 22. April der zweite Dortmunder Schülerkongress statt, auf dem die Schulen im Rahmen der Kampagne „Agenda 21 in der Schule“ erstmals ausgezeichnet werden. Im Herbst 2005 organisieren die Schulen zusammen mit dem Agendabüro und dem Regionalen Bildungsbüro einen großen Bildungskongress zur UN-Dekade. (dti)

Info:
Brigitte Bömer, Fachberaterin der Landeskampagne „Agenda 21 in der Schule“,
Regionales Bildungsbüro Dortmund, Tel. 0231 5026312, www.agenda21schulen.nrw.de

Nachhaltigkeit lernen

Schulen erhalten Zertifikate

Agenda 21 in der Schule – Abschluss der ersten Phase mit Auszeichnungsfeiern
Von April bis Juni 2005 erhalten die ersten Schulen in Deutschland für ihre Agenda 21-Arbeit ein Zertifikat. Die erste Phase der NRW-Kampagne „Agenda 21 in der Schule“ wird mit 16 regionalen Auszeichnungsfeiern abgeschlossen. Über 200 Schulen haben umfangreiche Dokumentationen ihrer Projekte und Entwicklungsschritte vorgelegt. Die Daten wurden, auch eine Pionierleistung auf diesem Gebiet, online erfasst, so dass sie für spätere digitale Auswertungen und Präsentationen zur Verfügung stehen. Zur Zeit bewerten fachkompetente Jurys die Arbeit der Schulen und entscheiden über das erreichte Zertifikat.

Eine erste Auswertung der Dokumentationen zeigt, dass viele Impulse der Kampagne von den Schulen aufgegriffen und umgesetzt wurden. Es gelang, die Schulen intensiv bei ihrem Entwicklungsprozess hin zu einer Bildung für nachhaltige Entwicklung zu begleiten. Dazu beigetragen haben insbesondere die von der NUA-Landeskoordination mit entwickelten Netzwerke aus Schulen und Unterstützern in den Regionen. Überall dort, wo neben der Schulverwaltung viele außerschulische Partner wie z. B. Agenda-Büros und Umweltzentren mitgemacht haben, sind die Ergebnisse besonders nachhaltig, hat die Schulentwicklung besondere Fortschritte in Richtung Bildung für nachhaltige Entwicklung gemacht.

Konkrete Infos über die noch stattfindenden Auszeichnungsfeiern und die Ergebnisse der ersten Kampagnephase gibt es im Internet unter www.agenda21schulen.nrw.de. Ab Ende April sind dort auch die Ausschreibungsunterlagen für den nächsten Kampagnezeitraum 2005 – 2007 als Download verfügbar. Alle NRW-Schulen sind eingeladen, erstmals oder erneut mitzumachen und ihren Weg in Richtung „Schule der Zukunft“ fortzusetzen. Anmeldungen dazu nimmt die NUA ab Anfang Mai entgegen. (NUA/anl)

Info:
Landeskoordination Agenda 21 in der Schule, NUA, Annette Kemper,
Tel. 02361 305-331, E-Mail: annette.kemper@nua.nrw.de, www.agenda21schulen.nrw.de

Dschungel vor der Haustür!

UTROPIA – Aachener Kids im Dschungelfieber
„Utropia“, ein neues Bildungsprojekt für Umwelt und Entwicklung in Aachen startet im Frühjahr 2005 ins zweite Projektjahr. Das Projekt will bei Grundschülern ein Bewusstsein für den globalen Zusammenhang zwischen gesundem Boden und menschenwürdigem Leben wecken.

Arbeit in Schulgärten
Aachener Grundschülerinnen und Grundschüler bauen in ihren Schulgärten tropische und längst vergessene einheimische Gemüsesorten nach biologischen Grundsätzen an: lila Kartoffeln und Hokkaido-Kürbisse, mexikanische Bohnen und die „Indianerkartoffel“ Topinambur. Die gemeinsame Arbeit macht nicht nur die Erhaltung der Artenvielfalt erfahrbar, sondern ebenso, was gute Teamarbeit ist.
      
Themenwochen mit Referenten aus dem Süden
Referentinnen und Referenten aus Ländern des Südens werden in die Schularbeit einbezogen. Diese vermitteln authentische Einblicke in den Lebens- und Arbeitsalltag von Kleinbauern. Mit den Kindern entwickeln sie themenbezogene Unterrichtseinheiten, Spiele und Theaterstücke. Im Jahre 2004 waren Waldpfleger, Gärtner, Agraringenieure und Umweltpädagogen aus Honduras, Togo, Kolumbien, Südafrika, Peru, Indien, Bolivien und Guatemala zu Gast.

Ein starkes Team aus Naturschutz und Entwicklungspolitik
Die Utropia-Idee entwickelte die Biologin Ina Sukkau, Referentin für Umweltbildung beim NABU Aachen, gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Aachener Weltladens Fritz Bock. Ein engagiertes Team von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hilft bei der Umsetzung. Claus Mayr, Europareferent des NABU, betont den Pilotcharakter von Utropia: „Eine so intensive und engagierte Zusammenarbeit mit Schulen auf lokaler Ebene ist außergewöhnlich“. Gefördert wird das zweijährige Projekt maßgeblich von der NRW-Stiftung für Umwelt und Entwicklung.

Neben den Unterrichtseinheiten in den Schulen bietet Utropia auch in diesem Jahr wieder Exkursionen und Fortbildungsseminare für Lehrerkräfte rund um das Thema „Der Bio-Schulgarten“ an. (utropia/dti)

Infos: UTROPIA, Ina Sukkau, Tel. 0241 8869-1664,
E-Mail: info@utropia.de, www.utropia.de.

Bund und Länder ziehen positive Bilanz

Abschlussbericht zum BLK-Programm "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ("21")
Die Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung (BLK) hat den Abschlussbericht zum BLK-Programm „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ („21“) verabschiedet. Bereits am 15.11.2004 hatte die Kommission beschlossen, die Ergebnisse des Programms als deutschen Beitrag in der Dekade der Vereinten Nationen zur Bildung für nachhaltige Entwicklung zu nutzen. Das Programm wird seit 2004 mit dem Folgeprojekt „Transfer 21“, an dem sich auch NRW beteiligt (siehe NUAncen Heft 19), fortgesetzt.

Der Vorsitzende der BLK, der Bayerische Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Dr. Thomas Goppel, betonte die positive Gesamtbilanz des Programms: „Mit dem BLK-Programm hat sich Deutschland hinsichtlich der Bildung für nachhaltige Entwicklung in den Sekundarstufen des allgemeinbildenden Schulwesens international herausragend positioniert. Am Ende des Programms ist deutlich geworden, dass die Bemühungen um eine Verankerung der Bildung für nachhaltige Entwicklung in der schulischen Regelpraxis auch über die beteiligten 200 Schulen hinaus erfolgreich gewesen sind.“

Es sei gelungen, Bildung für nachhaltige Entwicklung an den Programmschulen und in den beteiligten Ländern dauerhaft zu verankern;
Schülerinnen und Schüler mittels moderner Unterrichtsformen, die klar über den traditionellen Unterricht hinausgehen, die Aneignung von Gestaltungskompetenz zu ermöglichen;
den Schülerinnen und Schülern umfangreiche Möglichkeiten der aktiven Teilhabe und verschiedene Handlungsfelder in den Schulen anzubieten;
einen umfangreichen Pool an Kompetenzen bei den Lehrkräften zu schaffen, der geeignet ist, den Transfer in den kommenden Jahren zu stützen. (BLK)

Infos:
Der Abschlussbericht steht unter folgender Internetadresse als Download zur Verfügung: www.blk-bonn.de/modellversuche/nachhaltige_entwicklung.htm.
Weitere Infos: www.transfer-21.de, www.agenda21schulen.de

Business Agenda 21

Schritte zum nachhaltigen Unternehmen
In sieben Schritten zeigt das Buch „Erfolg mit der Business Agenda 21“ einen konkreten Weg für Unternehmen auf, eine erfolgreiche und nachhaltige Geschäftsstrategie zu entwickeln. Das Buch richtet sich an Entscheider der Wirtschaft, Managerinnen und Manager, Unternehmerinnen und Unternehmer, Nachhaltigkeitsakteure sowie an Nachhaltigkeitskoordinatoren in Verwaltung und Politik. Kommunen können es im Bereich Wirtschaftsförderung einsetzen. Es macht Unternehmen fit für die neue Wirtschaftssituation, in der effizientes und umweltgerechtes Handeln immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Wie man auf Märkten mit Erfolg agieren kann, in denen Nachhaltigkeit eine entscheidende Rolle spielt, ist heutzutage ein wichtiger Aspekt im Wirtschaftsleben. Die Autoren bereiten das aktuelle Wissen über nachhaltiges Wirtschaften vor dem Hintergrund neuer Ziele und Bedürfnisse der Gesellschaft auf. Schritt für Schritt vermitteln sie das richtige Handwerkszeug, um sich eine wirtschaftliche Nachhaltigkeitsmethode zu erarbeiten. Sie entwickeln Geschäfts- und Kommunikationsstrategien für Nachhaltigkeit. Der Nachhaltigkeitskompass ist für die Bewertung von nachhaltigem Wirtschaften ein geeignetes Instrument. Fallbeispiele aus der Praxis gewähren Einblicke in nachhaltiges Handeln von Unternehmen.

Heinz Peter Wallner berät Unternehmen beim Entwickeln von Geschäfts- und Kommunikationsstrategien für Nachhaltigkeit. Kurt Schauer ist ebenfalls Unternehmensberater und entwarf den Nachhaltigkeitskompass für die Bewertung von nachhaltigem Wirtschaften. Dodo Kresse arbeitet als Schriftstellerin und Journalistin und entwickelt Konzepte für die Nachhaltigkeitskommunikation im Internet und anderen Medien. (ökom/dti)

Bezug: Heinz Peter Wallner, Kurt Schauer, Dodo Kresse, Erfolg mit der Business Agenda 21,
oekom verlag, München 2004, 235 Seiten, Preis 26,50 €, www.oekom.de

Eine Welt in der Schule

Zeitschrift
Das gleichnamige Projekt bearbeitet seit mehr als 20 Jahren die Eine-Welt-Thematik und strebt eine positive Einstellung von Schülerinnen und Schülern gegenüber fremden Kulturen an. Neben der Zeitung bietet es einen bundesweiten Ausleihservice, Lehrerfortbildungen und einen WEB-Service an – aufgrund einer ministeriellen Förderung kostenlos. (dti)

Info:
Projekt „Eine Welt in der Schule“, Wolfgang Brünjes, Universität Bremen, FB 12,
Bibliotheksstr. 1, 28359 Bremen, Tel. 0421 218-2963, Fax: -4919,
E-Mail: wbruen@uni-bremen.de, www.weltinderschule.uni-bremen.de

Wettbewerbe

Unendliche Energie

Bundesweiter Jugendwettbewerb
Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr hat das Bundesumweltministerium im Februar 2005 die zweite Runde des Wettbewerbs „Jugend mit unendlicher Energie - schützt das Klima“ gestartet. Jugendliche an Schulen sollen gemeinsam mit Unternehmen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien Projekte zu Sonne, Wasser, Wind, Biomasse oder Geothermie entwickeln. Bei der Auftaktveranstaltung im Umweltforum Berlin ließen Jugendliche 140 blaue Ballons in den Himmel über Berlin steigen - mit den Flaggen jener Länder, die dem Kyoto-Protokoll beigetreten sind. Wer die Postkarten mit den Flaggen findet und an das Bundesumweltministerium sendet, nimmt an einem Gewinnspiel zum Klimaschutz teil.

Über den Wettbewerb kann man sich im Internet unter www.unendliche-energie.de informieren. Dort stehen rund 350 Unternehmen und Einrichtungen als Ansprechpartner für gemeinsame Initiativen zur Verfügung. In der ersten Runde des Wettbewerbs 2004 hatten sich bundesweit über 4000 Schülerinnen und Schüler mit rund 600 Projekten beteiligt. Die besten Projekte des diesjährigen Wettbewerbs werden im Oktober 2005 vorgestellt und mit einem Pokal und Sachpreisen prämiert. (BMU)
 
Zum Start des Wettbewerbs ließen Jugendliche 140 blaue Ballons in den Himmel über Berlin steigen. Foto: BMU
 
Info:
Bundesumweltministerium, Alexanderplatz 6, 10178 Berlin,
Tel. 01888 305-0, Fax: -4375, E-Mail: service@bmu.bund.de, www.unendliche-energie.de

Zukunftsfähige Kommune

Abschlussdokumentation des Wettbewerbes
175 Städte und Gemeinden beteiligten sich im Laufe von drei Jahren am Wettbewerb „Zukunftsfähige Kommune“. Nun liegt die Abschlussdokumentation vor. Von 2001 bis 2004 führte die Deutsche Umwelthilfe (DUH) den Wettbewerb gemeinsam mit agenda-transfer Agentur für Nachhaltigkeit, dem ECOLOG-Institut und der GP-Forschungsgruppe durch. Bei dem bislang bundesweit einzigartigen Wettbewerb wurden verschiedene Indikatoren und Kriterien lokaler Agenda 21-Arbeit zu einer Bewertung zusammen geführt. Die nun vorliegende Dokumentation enthält die Ergebnisse des Wettbewerbes sowie eine Vielzahl von Ansätzen, Maßnahmen und Projekten, die vor Ort umgesetzt wurden. Die Dokumentation kann für 10 Euro bei der DUH angefordert werden. (DUH/anl)

Bezug:
Deutsche Umwelthilfe e.V., Carla Vollmer, Tel. 07732 9995-50,
E-Mail: vollmer@duh.de, www.duh.de, 10 €

Umwelt-Karikaturen

Wettbewerbsergebnisse veröffentlicht
Bereits zum fünften Mal hat der Studienkreis im Jahr 2004 zu einem Karikaturenwettbewerb aufgerufen. Unterstützt von dem Projekt „Zeit für die Schule“ war es diesmal der Umwelt- und Naturschutz, den die jungen Künstlerinnen und Künstler in den Mittelpunkt ihrer Zeichnungen rücken sollten. Käfighaltung, Klimakatastrophen, Wasserverschmutzung, bedrohter Regenwald - kaum ein Thema blieb von den Kindern und Jugendlichen unberührt. Aus knapp 4.000 Einsendungen wurden die gelungensten herausgefiltert. Diese wurden in einer kostenlosen Dokumentation zusammengestellt und im Internet präsentiert. (anl)
 
Info: Studienkreis GmbH, Universitätsstr. 104, 44799 Bochum, Tel. 0234 9760-129,
E-Mail: karikaturenwettbewerb@studienkreis.de, www.karikaturenwettbewerb.de

Nachhaltigkeits-TÜV

Schüler prüfen Agenda-Tauglichkeit
Die Lokale Agenda der Ruhrmetropole Bochum will gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern die Agenda-Tauglichkeit von Handel und Gewerbe in der Stadt auf Herz und Nieren prüfen. Ziel dieses Unterrichtsprojektes ist die Erstellung eines nachhaltigen Branchenbuchs. Dieses listet Firmen auf, welche besonders umwelt- und sozialverträglich handeln und sich die Leitlinien der Bochumer Agenda 21 zu eigen gemacht haben. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen in den Genuss einer intensiven Vorbereitung im Unterricht und werden die Wirtschaft vor Ort einem „Agenda-Check“ unterziehen. (AKU Bochum/anl)

Info: www.aku-bochum.de, www.bochum.de/agenda21/

Lernen in der Region

Natur- und Landschaftsführer mit Zertifikat

Neuer bundesweit angebotener Lehrgang des BANU
Natur erleben und Landschaften kennen lernen sind wichtige Reisemotive. Es liegt im Interesse vieler Urlaubsregionen, und dazu zählen alle deutschen Großschutzgebiete, den Besuchern erlebnisreiche Führungen anzubieten. Dazu hat der Bundesweite Arbeitskreis der staatlich getragenen Bildungsstätten im Natur- und Umweltschutz (BANU) unter Einbindung externer Fachleute einen bundesweit einheitlichen Lehrgangstyp „Zertifizierte(r) Natur- und LandschaftsführerIn“ (70 Stunden) mit Lehrgangs- und Prüfungsordnung entwickelt. EUROPARC Deutschland, Verband Deutscher Naturparke (VDN), Bundesverband Naturwacht e.V. und Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Deutschland e.V. (ANU) sind Kooperationspartner. Seit Februar bieten alle fünf Verbände den Lehrgang bundesweit an. Er wird jeweils für eine Region, einen Nationalpark, ein Biosphärenreservat oder einen Naturpark in Kooperation mit regionalen Partnern ausgeschrieben.

Die Qualität des Lehrgangs profitiert davon, dass sich der Teilnehmerkreis aus unterschiedlichen Lebenswelten und Persönlichkeitsprofilen mit unterschiedlichen Kompetenzen zusammensetzt. Die Natur- und Landschaftsführer/innen sind Botschafter ihrer Region. Sie werden gezielt darauf vorbereitet, Natur und Landschaft ansprechend vorzustellen, Naturerlebnisse und auch die regionale Heimatgeschichte und -kultur zu vermitteln. Die Nachfrage auf die ersten Ausschreibungen ist beeindruckend hoch.

Lehrgang „Zertifizierte(r) Natur- und LandschaftsführerIn“

Umfang: 70 Stunden

Prüfung: schriftlich und mündlich (3 Teile)

Lehrgangsinhalte:
aturkundliche Grundlagen der Region
Mensch-Kultur-Landschaft
Kommunikation und Führungsdidaktik
Recht und Marketing
Lehrgangs- und Prüfungsordnung im Detail: siehe www.banu-akademien.de
      
Ehrenamtliche Naturführer ergänzen hauptamtliche Ranger
In Großschutzgebieten ist die hauptamtliche Tätigkeit der Schutzgebietsbetreuer (Naturwacht, „Ranger“), deren Fortbildung zum geprüften Natur- und Landschaftspfleger (640 Stunden) wesentlich umfassender ist, auch weiterhin unerlässlich. Der zusätzliche Einsatz von zertifizierten Natur- und Landschaftsführern/innen, die in der Regel auf Honorarbasis arbeiten, verspricht Unterstützung und Stärkung der hauptamtlichen Schutzgebiets-Betreuer und eröffnet für Verwaltungen zusätzliche Möglichkeiten, in einen Dialog mit der Bevölkerung einzutreten. (Horst Frese)

Kontakt:
BANU, E-Mail: poststelle@banu-akademien.de, www.banu-akademien.de

ILEK und RM: Regionalentwicklung erhält Schub

Informations-, Beratungs- und Fortbildungsbedarf zeichnet sich ab

In NRW haben drei Regionen eine Förderung durch das EU-Förderprogramm LEADER+ für die integrierte Entwicklung ländlicher Räume erhalten und mit dieser Anschubförderung ihre nachhaltige Entwicklung selbst in die Hand genommen. Die Modellregionen „Bürener Land“, „Hallenberg/Medebach“ und „Mühlenkreis“ haben als ersten Schritt unter Beteiligung aller Akteure ihrer jeweiligen Region ihre Stärken und Schwächen analysiert, die Entwicklungsrichtung über ein Leitbild abgestimmt, Maßnahmebereiche für die Entwicklung sowie Vorrangprojekte bestimmt und setzen sie zur Zeit um.

Die positiven Erfahrungen mit den LEADER+Regionen haben das Land NRW veranlasst, landesweit Anschubförderungen zur Einleitung solcher Entwicklungsprozesse anzubieten: Die Erstellung von Integrierten Lokalen Entwicklungs-Konzepten (ILEK) wird bis zu 75 Prozent und einem Höchstbetrag bis zu 50 000 Euro gefördert – vorausgesetzt mindestens zwei Kommunen schließen sich zusammen. Außerdem ist drei bis fünf Jahre lang eine bis zu 70prozentige Förderung mit einem Höchstbetrag bis zu 50 000 Euro für den Einsatz von Regionalmanagern (RM) in Regionen mit mindestens 50 000 Einwohnern möglich. Rechtsgrundlage ist die Richtlinie des MUNLV über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung einer integrierten ländlichen Entwicklung.

In einer Serie von gut besuchten Regional-Veranstaltungen hat das Zentrum für Ländliche Entwicklung im MUNLV (ZeLE) hierüber informiert und dafür geworben. Aus den Reaktionen zeichnet sich ab, dass das Angebot bei vielen Kommunen auf fruchtbaren Boden fallen wird. Für NUA und ZeLe sowie die evangelische Akademie war das Anlass, hinsichtlich regionaler Entwicklungsprozesse Art und Umfang der zu erwartenden starken Nachfrage an Information, Beratung, Fortbildung sowie Möglichkeiten ihrer arbeitsteiligen Bedienung generell zu thematisieren. Hierzu diente ein Workshop „Nachhaltigkeit lernen in Regionen“ im Rahmen des „auf-Takt“-Kongresses zur UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. (Horst Frese)

Projekte

Stunde der Gartenvögel

Eine Stunde lang die Augen und Ohren auf
Vom 20. bis 22. Mai 2005 findet die bundesweite „Stunde der Gartenvögel“ statt. Was für britische Naturliebhaber schon seit Jahren zu einer äußerst beliebten Freizeitbeschäftigung geworden ist, stellt der NABU nun auch in Deutschland auf die Beine. Wer mitmacht, für den wird das Thema Artenvielfalt ganz konkret erlebbar.

Worum es geht? Ganz einfach: Quer durch die Republik sind am Wochenende vom 20. bis 22. Mai 2005 Vogelfreunde aufgerufen, eine Stunde lang alle Vögel zu notieren die sie beim Blick in den Garten, vom Balkon oder der Terrasse aus entdecken können und dem NABU zu melden. Der NABU hilft beim Bestimmen der Vögel und wertet alle Beobachtungsdaten aus. Er steht darüber hinaus auch als Ansprechpartner für mehr Vogelschutz im eigenen Garten mit Rat und Tat zur Verfügung – sei es per Hotline oder mit seinen zahlreichen Gruppen und Zentren vor Ort. Die Aktion ist für den NABU auch eine Chance, auf Gefährdungen der Artenvielfalt in Deutschland aufmerksam zu machen.
      
Es gibt zwei Möglichkeiten, mitzumachen: Direkt am Ort können Aktionsfaltblätter ausgefüllt werden. Wer einen Meldebogen einschickt, nimmt auch automatisch an einer Verlosung teil. Teilnehmer können auch bei zusätzlichen Gartenvogelrallyes mitmachen und unter Anleitung von Experten um die Wette beobachten. Der NABU sammelt die Beobachtungsdaten und wertet sie aus. So kommt zum Spaß und zur Freude an der Vogelbeobachtung ein positiver Effekt für den Naturschutz hinzu. 2004 nahmen bundesweit mehr als 20.000 Menschen an der „Stunde der Gartenvögel“ teil, die über 250.000 Vögel meldeten. (NABU/dti)

Infos: www.stundedergartenvoegel.de

Die Entsiegler kommen!

NAJU startet Umweltwettbewerb für Jugendliche
Seit Januar haben Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 21 Jahren die Möglichkeit, als „Entsiegler“ an der neuen Kampagne der Naturschutzjugend NAJU teilzunehmen. Bei dem Wettbewerb dreht sich alles um nachhaltige Siedlungsentwicklung von Städten und Dörfern. Kinder und Jugendliche setzen sich mit Themen wie Naturschutz im Siedlungsraum, Ressourcenschutz und Verkehr auseinander. Kernstück ist das „Entsiegler-Spiel“, eine Kombination aus Online-Spiel und Aktionen vor Ort. Dabei sein können Schulklassen, Arbeitsgruppen oder freie Gruppen ab drei Personen. Bis Mitte September haben alle Teilnehmer Zeit, bei dem Wettbewerb mitzumachen und vollen Einsatz zu zeigen. Im Internet können die Gruppen ihre Aktionen auch dokumentieren und so in das Spiel einbringen. Bei der großen Abschlussfeier werden die besonders Aktiven mit attraktiven Preisen belohnt. Den Gewinnern winken Gruppen- und Klassenfahrten sowie Sachpreise. (NAJU/sj)

Kontakt:
Naturschutzjugend NAJU, Almuth Gaitzsch, Herbert-Rabius-Str. 26, 53225 Bonn,
Tel. 0228 4036193, E-Mail: info@die-entsiegler.de, www.die-entsiegler.de

Grünes Klassenzimmer

80 Angebote auf der Landesgartenschau 2005
Vom 16. April bis zum 9. Oktober 2005 findet die Landesgartenschau Leverkusen 2005 statt. 177 Tage lang wird für alle Schulformen, Jugend- und Kindergartengruppen in dem 50 ha großen Gartenschaupark in Leverkusen Spannendes geboten. Die Besucher können ein besonders ansprechendes und abwechslungsreiches pädagogisches Programm erleben, das in dieser Vielfalt noch nie da gewesen ist. Bei allen Veranstaltungen stehen das selbstständige Entdecken und Erforschen im Vordergrund, so dass der Unterricht in der Schule bzw. das Arbeiten in der Kindertageseinrichtung optimal ergänzt werden kann. Der Gedanke der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung soll umfassend umgesetzt werden. Schwerpunkt wird die Vermittlung der Wichtigkeit der Nutzung von erneuerbaren Energien sein. Als externer Lernstandort der Landesgartenschau steht die ganzjährig geöffnete Erlebnisausstellung EnergieStadt auf dem NaturGut Ophoven zur Verfügung, wo viele interessante Kurse, wie z. B. „Sonnenwerkstatt“, „Vom Blumenkasten zur Ökocity“ oder „Fit und Funny“ gebucht werden können.
 
Unter den 80 Kursangeboten finden sich aber auch Veranstaltungen wie „Wassertropfens Abenteuer“, „Ein Schmetterling auf Wohnungssuche“ und „Von Hexen und wilden Kräutern“. Alle pädagogischen Veranstaltungen sind in der Broschüre „Das Grüne Klassenzimmer – Sonnige Zeiten“ aufgeführt und können ab sofort gebucht werden. (naturgut-ophoven/dti)

Info: Team Grünes Klassenzimmer, Tel. 02171 73499-24,
E-Mail: gruenesklassenzimmer@naturgut-ophoven.de, www.naturgut-ophoven.de

Natur über Grenzen hinweg

Deutsch-niederländisches Naturschutzprojekt
Ende Januar startete der NABU NRW gemeinsam mit seinen Projektpartnern offiziell das grenzüberschreitende Naturschutzvorhaben Ketelwald. Auf deutscher Seite arbeiten die NABU-Naturschutzstation Kranenburg und die Landesforstverwaltung NRW maßgeblich am Ketelwaldprojekt mit, aus den Niederlanden engagieren sich die Vereinigung Natuurmonumenten und die Werkgroep Milieubeheer Groesbeek. Ziel ist die Entwicklung einer natürlichen Anbindung zwischen dem Reichswald im Kreis Kleve und den holländischen Wäldern bei Nimwegen. Von der ökologischen Verknüpfung der beiden getrennten Teile des ehemaligen Ketelwaldes würden viele gefährdete Tierarten profitieren, so der NABU.

Besonders spannend und zukunftsweisend ist das Projekt, weil es zwei landesweite Naturschutzstrategien aufgreift und umsetzt: In den Niederlanden wird ein landesweiter Biotopverbund geplant, bei dem auch der Rothirsch und der Reichswald eine Rolle spielen sollen. In Deutschland wird ein Leitbild für den Rothirsch diskutiert, bei dem weder der Schädlingsaspekt noch der jagdliche Ertrag im Vordergrund stehen, sondern die biologischen Bedürfnisse dieses Wildtieres. (NABU)

Kontakt:
NABU NRW, Dietrich Cerff, Koordinator des Ketelwaldprojektes,
Tel. 02826 92094, www.nabu-nrw.de

Erste Flussnetzwerke

Startveranstaltungen für Ruhr, Lippe und Dhünn erfolgreich
An den ersten Veranstaltungen des Schulnetzwerkes „Flussnetzwerke in NRW“ für Ruhr, Lippe und Dhünn nahmen jeweils über 15 Schulen teil, die künftig im Netzwerk mitarbeiten wollen. Weitere Veranstaltungen folgen für die künftigen Netzwerke an Erft, Weser/Werre, Wupper, Ems und Rur bis Oktober 2005 (siehe Veranstaltungskalender).

Das Projekt wird von der NUA koordiniert und mit Mitteln des NRW-Umweltministeriums finanziert. Im Rahmen der „Flussnetzwerke in NRW“ wird die Datenbank des Projektes „Lebensraum Ruhr“ so erweitert, dass neue schulische Netzwerke ihre Daten im Internet präsentieren können. Außerdem werden Unterrichtsmaterialien entwickelt, die voraussichtlich ab Frühjahr 2005 online zur Verfügung stehen. Die Bildung von schulischen Gewässernetzwerken wird zusätzlich durch Fortbildungen begleitet. (NUA)
 
Kontakt/Anmeldung:
NUA, Birgit Rafflenbeul,
Tel. 02361 305-336 (Di/Mi), E-Mail: birgit.rafflenbeul@nua.nrw.de, www.flussnetzwerke.nrw.de

Wettbewerb: Erlebter Frühling

Mit den Frühlingsboten auf Entdeckertour
„Erlebter Frühling 2005“, so heißt der aktuelle Wettbewerb der Naturschutzjugend NAJU, bei dem sich alles um den Lebensraum Garten dreht. Teilnehmen können Kinder, Gruppen, Schulklassen oder Familien, die sich auf die Suche nach dem Frühling machen. Sie werden dabei von den vier Frühlingsboten Blaumeise, Igel, Kirschbaum und Schnirkelschnecke begleitet. Aufgabe ist es, den heimischen Garten zu erkunden und die Erlebnisse und Erfahrungen zu dokumentieren. Ob Ausstellung, Theaterstück oder Naturschutzprojekt, der Kreativität sind bei der Dokumentation keine Grenzen gesetzt.

Bis zum 30. Juni 2005 können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Ergebnisse einreichen. Eine Jury wählt anschließend die besten Einsendungen aus und belohnt die Gewinner mit Naturerlebniskoffern, Experimentierkästen oder Buchpreisen.
      
Auch in diesem Jahr gibt es wieder umweltpädagogische Begleitmaterialien, die gegen eine Versandkostenpauschale bei der NAJU erworben werden können.

Schirmherr des Wettbewerbs ist Christoph Biemann, den die meisten von der „Sendung mit der Maus“ kennen.

Für alle umweltinteressierten Kinder zwischen sechs und 13 Jahren gibt es außerdem den Kinderbereich RUDI ROTBEIN. Interessierte finden hier Umweltinfos, Kontaktbörsen, Rätsel, Aktionstage und vieles mehr. (dti/sj)

Info: NAJU, Christine Sauer, Herbert-Rabius-Str. 26, 53225 Bonn,
Tel. 0228 4036190, www.erlebter-fruehling.de

Nationalpark

In der Eifel unterwegs

Veranstaltungskalender 2005
In der gesamten Eifelregion finden auch dieses Jahr wieder zahlreiche abwechslungsreiche Veranstaltungen statt. Der Naturpark „Hohes Venn-Eifel“, der NABU sowie das Naturforum Nettersheim haben jeweils ein Veranstaltungsprogramm erstellt. Die Programme können kostenlos im Internet herunter geladen werden. Die Veranstaltungskalender enthalten neben erlebnis- und fachlich orientierten Exkursionen und Wanderungen ein breit gefächertes Angebot an Kursen, Fachseminaren, Reisen und Vorträgen.

Interessierte können unter anderem Einblicke in das „Reich der Wildkatze“ bekommen oder sich über „Heil- und Kräuterpflanzen“ informieren. Eine Exkursion zum Thema „Tropische Korallen in der Eifel“ und ein Fossilienseminar bieten Interessierten die Möglichkeit, mehr über die Erdgeschichte zu erfahren. Die Veranstaltungen sind zum Teil kostenlos und richten sich an Naturinteressierte, Familien, Gruppen oder Schulklassen. (dti/sj)

Info:

NABU: www.nabu-nrw.de,
Naturforum Nettersheim: www.nettersheim.de, Naturpark „Hohes Venn-Eifel“: www.naturpark-eifel.de

Europäischer Tag der Parke

Aktionstag am 15. Mai 2005 in der Eifel
Ein buntes Programm erwartet Besucher am Pfingstsonntag zum diesjährigen „Tag der Parke“ in der Eifel. Das Nationalparkforstamt Eifel und der Förderverein Nationalpark Eifel laden an diesem Tag gemeinsam mit der Gemeinde Simmerath und der Rursee-Touristik GmbH ein. Die Großveranstaltung rund um das künftige Nationalpark-Tor in Simmerath-Rurberg, zu der prominente Fest- und Grußredner erwartet werden, beginnt um 10 Uhr mit einer feierlichen Eröffnung.
 
Doch Vorsicht ist geboten, wo die Namen Jaques Berndorf, Carola Clasen und Ralf Kramp auftauchen, wird es meist gefährlich: Das „Dreigestirn des Eifelcrime“ signiert vor der friedlichen Nationalpark-Kulisse am Rursee ihre Eifel-Krimis. Comedian Kalle Pohl dagegen, bekannt aus „7 Tage 7 Köpfe“, lädt die Besucherinnen und Besucher zum Lachen ein. Er nähert sich dem Nationalpark aus seiner ganz persönlichen Sicht – mit einem Augenzwinkern.

Eine Greifvogel-Flugschau, Ausstellungen und Aktionen zahlreicher Institutionen lassen den Tag zu einem Rundum-Paket für die ganze Familie werden. Speziell für Kinder kommt die „Maus“ aus Köln. Nach ihrer Show „Der Wandertag“ mischt sie sich unter das Publikum und gibt Autogramme. Weitere Leckerbissen wie Zauberer, ein Wildniscamp und bunte Mitmach-Programme runden das Junioren-Programm ab. Ab 12 Uhr können alle Besucherinnen und Besucher die Natur bei Rangerführungen und Schiffstouren hautnah erleben. Nach einem ökumenischen Gottesdienst klingt die Veranstaltung mit einem Gospelkonzert aus. Das Gehörlosenheim Euskirchenlässt die Veranstaltung zu einem weiteren Meilenstein auf dem Weg zu einer barrierefreien Vorbildregion "Nationalpark Eifel" werden: Die Redebeiträge werden in Gebärdensprache übersetzt. (Förderverein Nationalpark Eifel e. V./anl)

Info:
Förderverein Nationalpark Eifel, www.foerderverein-nationalpark-eifel.de,
Nationalparkforstamt Eifel, www.nationalpark-eifel.de

Naturerlebnis Eifel für alle

Barrierefreie Angebote für Menschen mit Behinderungen
Die Eifel ist eine bedeutende Region für ein umfassendes Natur- und Landschaftserlebnis. Doch was die einen problemlos genießen können, das bleibt vielen derzeit noch verschlossen. Der Anteil mobilitätsbehinderter Menschen beträgt in Deutschland etwa 30 % der Bevölkerung. Dieser Begriff verdeutlicht, dass ein großer Teil der Menschen zumindest vorübergehend in der Mobilität eingeschränkt und noch weitgehend vom Naturerlebnis ausgeschlossen ist. Der Deutsch-Belgische Naturpark hat sich dieser wichtigen Thematik angenommen und ein Gesamtkonzept zur Erfassung und Entwicklung des barrierefreien Naturerlebnisses in der Eifel erstellt. Zwei erste Übersichten über barrierefreie Produkte sind vom Naturpark jetzt vorgestellt worden: Die Broschüre "Barrierefreies Naturerlebnis" sowie die Internetpräsentation www.eifel-barrierefrei.de. Beide Medien bündeln vorhandene Angebote, die schon jetzt ein barrierefreies Naturerlebnis garantieren. Auch Broschüre und Internet selbst sind barrierefrei gestaltet und damit für Menschen mit Behinderungen leicht zu nutzen. (Nationalparkforstamt Eifel)

Bezug:

Deutsch-Belgischer Naturpark, Steinfelder Straße 8, 53947 Nettersheim, Download: www.eifel-barrierefrei.de

Klimaschutz

Bundesweite Imagekampagne

SolarLokal für Solarstrom gestartet
Solarstrom boomt, gilt er doch als umweltfreundlich und sozial verträglich. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz hat seit Beginn des Jahres 2004 der Fotovoltaik einen Schub gegeben - immer mehr Privathaushalte, Unternehmen und Landwirte installieren Solarstromanlagen auf ihren Dächern und leisten so ihren Beitrag zum Klimaschutz. Um den Anteil des Solarstroms an der Energieerzeugung weiter auszubauen, starten die Deutsche Umwelthilfe e.V. und die SolarWorld AG jetzt die bundesweite Imagekampagne „SolarLokal - Strom aus Sonne“. Die Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft e.V., ein Zusammenschluss von rund 500 Solarunternehmen, steht SolarLokal mit Rat und Tat zur Seite.

Das Logo der Kampagne ist ein Ortsschild und deutet bereits auf die Zielgruppe hin: Kreise, Städte und Gemeinden. Diese können SolarLokal als attraktive Plattform für ihre Öffentlichkeitsarbeit zu Solarstrom nutzen. Bürgerinnen und Bürger werden über die Vorteile von Strom aus Sonne informiert, örtliche Handwerker installieren die Anlagen. Ein Gewinn für regionale Wirtschaft, Umwelt, Kreise und Kommunen.
 
Dass dieses Konzept ankommt, hat die Kampagne in ihrer Pilotphase gezeigt. Mitte 2003 fiel der Startschuss. Innerhalb eines Jahres haben sich 14 Kreise mit mehr als 70 Städten und Gemeinden SolarLokal angeschlossen. Jörg Dürr-Pucher, Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe: „Auch wenn die Bevölkerung der Solarenergie sehr positiv gegenüber steht, brauchen wir eine kontinuierliche Imagewerbung für diese umweltverträgliche Energieform. Denn der Anteil der Solarenergie an der deutschen Stromproduktion beträgt weniger als ein halbes Prozent. Nach einer Prognose des wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung kann Solarstrom jedoch im Jahre 2050 einen Anteil von 24 Prozent an der weltweiten Energieerzeugung haben. Dies zeigt, dass Solarstrom entscheidend zu einer umweltverträglichen Energiezukunft beitragen kann.“ (duh/dti)

Info:
Christiane Becker, SolarWorld AG,Tel. 0228 55920-297,
Jörg Dürr-Pucher, Deutsche Umwelthilfe e.V., Tel. 07732 9995-0, www.duh.de

Biogas im Unterricht

Material für die Sekundarstufe I
Biogas ist ein Musterbeispiel für erneuerbare, umweltschonende Energien. Es ist CO2-neutral und kann mit den anderen erneuerbaren Energien (z. B. Windkraft, Fotovoltaik, Biomasse, Wasserkraft) wesentlich zur Versorgungssicherheit an Energie beitragen. Doch was ist Biogas und wie funktioniert eine Biogasanlage? Biogas entsteht durch Vergären organischer Substanz, z. B. Gülle. Hiervon gibt es auf landwirtschaftlichen Betrieben ausreichend. Für die Produkte Strom und Wärme bekommen die Landwirte ein garantiertes Entgelt nach dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG). Diese Zusammenhänge werden in der neuen Unterrichtseinheit "Biogas - Energie aus der Landwirtschaft" für die Sekundarstufe I didaktisch aufbereitet.
 
Die Unterrichtseinheit enthält neben vier Info-Folien weiteres Schülermaterial, eine Lehrerhandreichung inklusive Aufgaben- und Lösungsblatt. Lernziele sind aufgelistet und ein Unterrichtsverlaufs-Vorschlag ist enthalten. Hinweise über weitere Medien, weiterführende Literatur und wichtige Internetadressen ergänzen das Informationsangebot. (AID/anl)

Bezug:
kostenpflichtiger Download: www.aid.de, www.aid-medienshop.de/downloads.cfm

Klimaschutz

Bildungsmaterialien des BMU
Nachhaltige Entwicklung und Erfolge im Klimaschutz müssen mit gezielter Bildungsarbeit unterstützt werden, so das Bundesumweltministerium. Dazu bietet das BMU deshalb jetzt Bildungsmaterialien zum Download an. Was es mit dem Treibhauseffekt wirklich auf sich hat, welche Rolle das CO2 dabei spielt und wie es überhaupt in die Atmosphäre gelangt – diesen Fragen wird in dieser Unterrichtseinheit nachgegangen. Sie ist gezielt für den fachübergreifenden Unterricht in den naturwissenschaftlichen Fächern konzipiert, kann jedoch auch im sozialwissenschaftlichen Unterricht eingesetzt werden. Neben vielen Aspekten aus den Bereichen Biologie, Chemie, Physik und Erdkunde berührt das Thema besonders auch die internationale Politik. Die Materialien eignen sich als anschauliche und aktuelle Beispiele, die in besonderem Maße die technische und naturwissenschaftliche Problemlösungskompetenz fordern und fördern. Teile der Bildungsmaterialien liegen in englischer Sprache vor und sind neben dem Einsatz in den Naturwissenschaften auch für den englischsprachigen Unterricht geeignet. (BMU/anl)

Download:
www.bmu.de/bildungsservice
Info: Bundesumweltministerium, Alexanderplatz 6, 10178 Berlin,
Tel. 01888 305-0, Fax: -4375, E-Mail: service@bmu.bund.de

Mobiles

Autokauf und Agenda 21?

Neues Sponsoring-Modell
Leider viel zu selten spielt die Umwelt eine Rolle beim Autokauf. Ein ungewöhnliches Beispiel der Vereinbarkeit der Dimensionen Ökologie, Ökonomie und Soziales, so wie es die Konvention für nachhaltige Entwicklung der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro empfiehlt, fand kürzlich bei einer Fahrzeugübergabe in Selm-Cappenberg statt: Hendrik Rüschkamp, Chef des gleichnamigen Opel-Autohauses, händigte die Schlüssel eines neuen erdgasbetriebenen Opel Zafira an den Käufer aus. Gleichzeitig übergab er einen Scheck von 75 Euro an die Leiterin der Waldschule Cappenberg, Martina Schmidt-Jodin. Rüschkamp fördert so auf der Basis einer Sponsoring-Rahmenvereinbarung die regionale Umweltbildungsarbeit. In Cappenberg, genau wie am Stammsitz des Autohauses in Lüdinghausen, finanziert das alt eingesessene Autohaus für jeden Verkauf eines der emissionsarmen PKWs einen Naturerlebnis-Nachmittag an der Waldschule oder am Biologischen Zentrum Lüdinghausen (BZL).
      
So haben alle Seiten etwas davon: die Rußpartikel-freien Erdgas-Fahrzeuge sind laut VCD-Autoliste die emissionsärmste marktreife Alternative in ihrer Klasse, mit einer Minderung vor allem im Bereich der Stickoxide, bei Kohlenmonoxid und beim Treibhaus-relevanten Kohlendioxid. Die (regionale) Ökonomie und der Arbeitsmarkt profitieren vom Absatz dieses in Bochum gebauten Typs (Marktführer bei den Erdgas-PKWs) und Käufer sparen ca. 50 % der Kraftstoffkosten im Verhältnis zum baugleichen Benziner. Mit diesem Sponsoring der regionalen Umweltbildung verbunden mit der Absatzförderung emissionsarmer Fahrzeuge setzt Rüschkamp, selbst übrigens begeisterter Anhänger solar betriebener Mobile und Mitinitiator der alljährlichen Solar-Mobil–Rallye „Tour-de-Ruhr“ (in diesem Jahr vom 7. bis 10. Juli), ein nachahmenswertes Zeichen. (Ottmar Hartwig)

Mobile Umweltbildung

Arbeitsgemeinschaft der Umweltmobile
Die Fortbildungstagung der Arbeitsgemeinschaft der Umweltmobile (AGUM) wurde in diesem Jahr vom LUMBRICUS-Team der NUA unter dem Titel „Mobil & Lernen“ im Jugendhof des Landschaftsverbandes Rheinland in Königswinter ausgerichtet. 24 Betreuerinnen und Betreuer von 15 Mobil-Projekten aus acht Bundesländern und der Schweiz sowie von im Aufbau befindlichen mobilen Umweltbildungsangeboten nahmen die Gelegenheit wahr, sich über neue Entwicklungen dieser speziellen Arbeit im Bildungswesen für nachhaltige Entwicklung zu informieren und inhaltliche wie methodische Kenntnisse zu vertiefen.
 
Neben einem Besuch des Bundesamtes für Naturschutz standen eine Fahrradexkursion (auf schneebedeckten Waldwegen!) durch das Siebengebirge und ein Rundgang durch das Museum zur Geschichte des Naturschutzes auf dem Programm. Internationale Aspekte mobiler (Umwelt-) Bildung boten Berichte aus China und Belgien. Während ein wissenschaftlicher Vortrag über Tendenzen der Umweltbildung im 20. und 21. Jahrhundert mehr die Theorie im Blick hatte, kam auch die Praxis nicht zu kurz: Anregungen zu Lärm, Klima und Fahrzeugausstattungen standen dabei im Vordergrund. Schließlich erhielten die Öko-Mobilisten in einem Workshop wichtige Hilfen, um lange Einsatztage ohne Husten und Heiserkeit zu überstehen – denn (mobile) Natur- und Umweltbildung braucht eine starke Stimme. (Dietmar Schruck)

Info:
E-Mail: nua-lumbricus@nua.nrw.de,
www.nua.nrw.de, www.umweltmobile.de

Anders tanken

Erdgaszapfsäulen in Deutschland
Wer eine längere Tour mit dem Erdgasauto machen will, sollte vorausschauend planen, da es deutschlandweit bisher nur knapp 570 Tankstellen gibt, die Erdgas anbieten. Bis 2007 sollen 1.000 neue Erdgastankstellen hinzukommen, davon etwa 200 in NRW. Mit dem Projekt „Erdgas mobil“ fördern unter anderem die Energieagentur NRW, das Energieministerium NRW und Gasversorgungsunternehmen diesen Ausbau. Im Internet können Interessierte unter www.gibgas.de oder unter www.gas-tankstellen.de eine Liste aller Tankstellen herunterladen, die Erdgas als Kraftstoff anbieten. Unter www.erdgasfahrzeuge.de listet ein Routenplaner außerdem alle Erdgastankstellen auf, die auf der gewählten Wegstrecke liegen.
      
Eine Broschüre mit der Liste aller Erdgastankstellen in Nordrhein-Westfalen bietet die Energieagentur NRW an. Interessierte erhalten zusätzlich Informationen zu anderen alternativen Kraftstoffen. Die Agentur veranstaltet auch Seminare rund um das Thema Erdgasfahrzeuge in ganz Nordrhein-Westfalen. Informationen zu den Veranstaltungen und der kostenlosen Broschüre erhalten Sie unter www.ea-nrw.de. (dti/sj)

Veröffentlichungen

Wasser-Reader

Gesellschaftlicher Umgang mit Wasser
Neu erschienen ist eine 48-seitige Broschüre zur Ausstellung „Wasser-Spiegel. Über den gesellschaftlichen Umgang mit Wasser“. Die Broschüre ist als Begleitung und Vertiefung zur gleichnamigen Ausstellung konzipiert.

Der Reader ist zum Preis von zwei Euro zzgl. Porto erhältlich und stellt die Themen der Ausstellung übersichtlich dar.

Die Inhalte der Ausstellung werden dokumentiert und geben einen Überblick über die globale Verteilung sowie die Nutzung von Wasser und zeigen die Probleme auf, die sich hieraus für Mensch und Umwelt ergeben.

Die aktuelle lokale wie internationale Praxis der Privatisierung der Wasserversorgung wird kritisch dargestellt. Dabei werden auch die wirtschaftspolitischen Hintergründe verständlich erläutert.

Ausstellung und Reader geben zudem einen Einblick in die Vielfalt der weltweit stattfindenden Kämpfe gegen die Privatisierung von Wasser sowie gegen den Bau von Staudämmen. Beispielhaft werden Protestbewegungen aus verschiedenen Ländern vorgestellt und Alternativen zum derzeitigen gesellschaftlichen Umgang mit Wasser skizziert.
      
Zusätzlich beinhaltet die Broschüre vertiefende Artikel zu den Themen Wasserprivatisierung, Widerstand und Alternativen, eine Dokumentation der Erklärung des Weltsozialforums von Porto Alegre zum Thema Wasser sowie ein Verzeichnis weiterführender Literatur und Internetlinks. (dti)

Bezug:
Zwischenzeit e. V., Initiative für soziale, interkulturelle und ökologische Forschung, Analyse und Bildung, Grevener Straße 53, 48149 Münster, Tel. 0251 2892-289, E-Mail: liste@zwischenzeit-muenster.de, www.zwischenzeit-muenster.de, 2€ plus 1,50 € Porto

Neue NABU-Broschüre

Schmetterlinge – Wesen aus Licht und Luft
Unter dem Motto: “Wesen aus Licht und Luft“ stellt der NABU NRW in seiner neuen, 24-seitigen Broschüre den Schmetterling in allen Lebenslagen vor. Neben detaillierten Informationen zur Lebensweise, natürlichen Feinden und Verteidigungsstrategien der heimischen Tagfalter geht die Broschüre auch auf die Gefährdung der Arten ein. Intensiver Flächenverbrauch durch Landwirtschaft, Industrie und Verkehr zerstören die Lebensräume der Schmetterlinge. Die Broschüre nennt zahlreiche Möglichkeiten, den heimischen Garten in ein Biotop für Schmetterlinge zu verwandeln und so dazu beizutragen, das Überleben gefährdeter Arten zu sichern.

Wer sich darüber hinaus engagieren möchte, erfährt, wie er beim NABU-Projekt „Tagfaltermonitoring“ mitwirken kann. Es werden auch in diesem Jahr für ganz Nordrhein-Westfalen wieder Beobachter gesucht, die in einem klar umgrenzten Raum zwischen April und September einmal die Woche den Schmetterlingsbestand in ihrem Bereich dokumentieren. Mehr Infos dazu auch unter www.tagfaltermonitoring.de. (NABU/sj)

Bezug:
NABU NRW, Merowingerstr. 88, 40225 Düsseldorf, Tel. 0211 159251-10
E-Mail: info@nabu-nrw.de, 3 € in Briefmarken

Jeden Morgen geht die Sonne auf

Materialsammlung für Kitas
Sonne macht uns munter, weckt Lebenskraft und zieht uns nach draußen. Mit dem Projekt „Klimaschutz für kleine Leute“ fand im Mai 2004 in 30 Ev. Kindertagesstätten des Kreises Stormarn eine Sonnenwoche statt. Ziel ist es, Mädchen und Jungen kindgerecht an die Themen Sonne und Klimaschutz heranzuführen. Die Kinder werden vertraut mit der Lebensspenderin Sonne, die Blumen, Gräser und Getreide wachsen lässt. Sie hören und verstehen die Schöpfungsgeschichte, die die Bibel erzählt und lernen, verantwortlich zu handeln.
 
Zahlreiche Ideen aus der umfassenden Materialsammlung der Sonnenwoche wurden in den 30 beteiligten Kindertagesstätten des Kirchenkreises Stormarn umgesetzt.

Das Heft gibt Anregungen für Erzieherinnen und Erzieher rund um das Thema Sonne. Es liefert Hintergrundwissen und hilfreiche Informationen, wie das Thema mit Kindern untersucht werden kann. Zusammengestellt wurden Vorschläge für Experimente, Lieder, Märchen und Gedichte zu den Themen Sonne, Licht, Schatten, Pflanzen und Klimaschutz. (anl)
 
Bezug: UmweltHaus am Schüberg, Wulfsdorfer Weg 29, 22949 Ammersbek,
Tel. 040 64208177, Fax: 040 6052538, E-Mail: hansen@haus-am-schueberg.org

Dem Bonner Wasser auf der Spur!

Angebot für Schulen
Wasser ist ein elementares Lebensmittel von unschätzbarer Wichtigkeit für unser Leben. Doch was passiert alles damit, bevor es glasklar und möglichst keimfrei aus dem Wasserhahn strömen kann? Das können jetzt Schulen in der Region Bonn erforschen und dazu ein gemeinsames Angebot des Amtes für Umwelt, Verbraucherschutz und Lokale Agenda der Stadt Bonn und der Stadtwerke Bonn nutzen. Viert- bis Siebtklässler können unter fachkundiger Führung kostenlos eine der vier Bonner Kläranlagen besuchen oder alternativ ihren Wandertag an die Wahnbachtalsperre verlegen. Ziel ist, die Entstehung des Trinkwassers sowie die umweltgerechte Klärung von Abwässern anschaulich darzustellen. Begleitendes Informationsmaterial kann kostenlos angefordert werden. (Stadt Bonn/anl)

Info:
Amt für Umweltschutz, Verbraucherschutz und Lokale Agenda, Tel. 0228 7723-70,
E-Mail: marlies.koch@bonn.de, www.bonn.de, www.stadtwerke-bonn.de

Daten zur Natur 2004

BfN veröffentlicht Datenband
Das Bundesamt für Naturschutz hat die „Daten zur Natur 2004" veröffentlicht. Der Datenband gibt einen umfassenden Überblick zur biologischen Vielfalt in Deutschland. Er informiert aber auch über Bestand und Gefährdung von Arten, Biotopen und Landschaften auf internationaler Ebene.

Eine Kurzfassung zu den „Daten der Natur 2004“ finden Interessierte im Internet unter www.bfn.de. Der gesamte Datenband ist für 28 € im Buchhandel erhältlich. (BfN/sj)

Info: www.bfn.de

Navigationshilfe für Umweltbewegte

Methoden für erfolgreiches Engagement
Was müssen Aktive wissen, um in einer Gruppe erfolgreiches Umweltmanagement zu machen? Ein Praxishandbuch für Ehrenamtliche in lokalen Umweltgruppen liefert umfassende Tipps, theoretische Hintergründe und praktische Methoden für die Arbeit im Umwelt- und Naturschutz. Die „Navigationshilfe für Umweltbewegte“ fasst die wesentlichen Inhalte des „Kurs ZukunftsPiloten“ zusammen, dem Weiterbildungsprogramm des Deutschen Naturschutzrings (www.zukunftspiloten.de). (dti)

Bezug: ökom verlag, München 2004, 180 S., 23 €, www.oekom.de

Kyoto-Protokoll in Kraft

Meilenstein für den Klimaschutz - Broschüre
Am 16. Februar 2005 tat das Kyoto-Protokoll in Kraft – ein Durchbruch für den internationalen Klimaschutz. Erstmals gibt es völkerrechtlich verbindliche Obergrenzen für den Ausstoß von Treibhausgasen. In dem 1997 in Kyoto (Japan) angenommenen Protokoll verpflichten sich die Industrieländer, ihre Treibhausgasemissionen in der Zeit von 2008 bis 2012 insgesamt um mindestens fünf Prozent unter das Niveau von 1990 zu senken. In einer neuen BMU-Broschüre wird das Kyoto-Protokoll ausführlich mit seinen zentralen Elementen vorgestellt. Zudem wird die aktuelle Entwicklung im Klimaschutz, weltweit und konkret in Deutschland, dokumentiert. (BMU/anl)

Download:

www.bmu.de/bildungsservice, Info: Bundesumweltministerium, Alexanderplatz 6, 10178 Berlin, Tel. 01888 305-0, Fax: 01888 305-4375, E-Mail: service@bmu.bund.de, www.kyoto-protokoll.de

Zu Besuch bei Taube + Co

Erlebnisbroschüre: Kinder entdecken ihre Stadt
Die Stadt ist ein Lebensraum voller Geheimnisse, die es zu entdecken gilt. Welche Pflanzen leben in den Ritzen des Straßenpflasters? Wie kann ich mit dem Lineal die Höhe eines Hauses herausfinden? Wie baue ich einen Windmesser? Und was verbirgt sich hinter den Pforten zur Unterwelt der Stadt – den verschiedenen Kanaldeckeln? Diese und andere Rätsel löst die neue Broschüre "Zu Besuch bei Taube + Co" für Kinder ab dem Grundschulalter, die jetzt kostenlos beim NRW-Umweltministerium bestellt werden kann.

"Zu Besuch bei Taube + Co" ist das dritte Heft einer Reihe für Kinder zur Entdeckung von Natur und Umwelt. Die Broschüre mit vielen farbigen Abbildungen und leicht nachzumachenden Experimenten ist auch für den Schulunterricht geeignet. Die ersten beiden Hefte mit den Titeln "Zu Besuch bei Kauz + Co" und "Zu Besuch bei Wurm + Co" beschäftigten sich mit den Geheimnissen des Waldes bzw. des Bodens. (MUNLV)

Bezug: Infoservice des Umweltministeriums, 40190 Düsseldorf, Tel. 0211 4566-666, Fax: -621,
E-Mail: infoservice@munlv.nrw.de, www.munlv.nrw.de

Veranstaltungen

Boden will Leben

Bodenaktionswoche vom 5. bis 12. Juni 2005 in Bochum
Am 5. Juni 2005, dem Tag der Umwelt, startet die 2. Bodenaktionswoche im Rahmen der landesweiten NUA-Kampagne „BODEN will LEBEN“. Mit der Boden-Aktionswoche in Bochum soll dem Bodenschutz in NRW ein weiterer starker Impuls gesetzt und besonders zur Entwicklung von Bodenbewusstsein beigetragen werden. Bis zum 11. Juni können alle Bochumer bei einem informierenden und anregenden Programm den Kopf in den Boden stecken. Die Veranstalter, Stadt Bochum, Biologische Station Östliches Ruhrgebiet und NUA NRW, erhoffen sich eine rege Teilnahme an den Aktivitäten rund um den Bodenschutz. Kindergärten und Schulen sind aufgerufen, sich über kreative Wettbewerbe (z. B. Gestaltung des lustigsten Regenwurms) zu beteiligen.

Die Auftaktveranstaltung findet am 5. Juni in der Kleingartenanlage „Kraut und Rüben“ in Bochum-Hordel statt. Von 11 - 18 Uhr bestehen beste Möglichkeiten, sich mit allen Sinnen „Mutter Erde“ zu widmen. Was Boden überhaupt ist, was Boden kann, wer alles im Boden lebt und wie wir unsere Böden pflegen und schützen - darüber informieren viele Aktionsstände. Mit dem bunten Beiprogramm ist für einen richtigen Festtag des Bodens gesorgt, bei dem auf die ganze Familie attraktive Angebote warten.
    
Über die ganze Woche verteilt werden weitere Veranstaltungen angeboten, die sich sehr unterschiedlich mit dem Boden auseinander setzen. Vorträge, Exkursionen und auch außergewöhnliche bildliche Angebote (Faszination Bodenleben) und literarische Begegnungen (Bodenverdichtungen) sind im Programm und sollen dazu beitragen, mit Boden sorgfältig und nachhaltig umzugehen. Geplant ist zudem eine Podiumsdiskussion zum Freiflächenschutz im Stadtgebiet von Bochum. (NUA)

Info:
Umweltamt Bochum, Tel. 0234 910-2458, E-Mail: RBrandenburg@bochum.de, Biologische Station Östliches Ruhrgebiet, Tel. 02323 55541, NUA NRW Tel. 02361 305-338, www.boden-will-leben.nrw.de

Großschutzgebiete und Modellregionen

Tagung am 3. Mai 2005 in Bergkamen
In NRW gibt es viele Regionen mit bemerkenswertem Naturpotenzial. Häufig sind es Naturparke, aber auch großräumige europäische Vogelschutzgebiete. Mehr und mehr dieser Regionen wagen den Aufbruch zu ihrer nachhaltigen Entwicklung. Vor allem die Zusammenführung von Natur, Tourismus, Land- und Forstwirtschaft, Energie, Handwerk und Gewerbe sowie regionaler, kommunaler, staatlicher und vereinsmäßig organisierter Institutionen ist dabei gefordert. Die Tagung soll neue Optionen für eine moderne, der Nachhaltigkeit verpflichtete Bildungsarbeit beleuchten und zum Engagement ermutigen. Themen: Mögliche Win-Win-Situationen in Natur-Tourismus-Regionen als Grundlage für neue Kooperationen und Aufbruchstimmung, Zielerreichungs-Strategien, Engagement von Vermittlern, erfolgreicher Prozessstart und Bedeutung der Vermittlungsarbeit, Beiträge von Institutionen der Erwachsenen- und Jugendbildung, von Vereinen und regional wirkenden Verbänden, Beiträge von regionalen Info- und Erlebniszentren, finanzielle Absicherung der Vermittlungsarbeit. (NUA/vla)

Info: NUA, www.nua.nrw.de

Weil Schule anders geht!

Seminare zur Beteiligung von Schülern
Wie kann Partizipation von Schülerinnen und Schülern im Unterricht und in der Schule gestaltet und in das Unterrichtsgeschehen integriert werden? Diese Fragen thematisiert das Deutsche Kinderhilfswerk mit einem Seminar am 20. Juni 2005 in Berlin. Beteiligungsmethoden und Beteiligungsprojekte zur Veränderung von Unterricht und Schulalltag werden vorgestellt.

Ein weiteres Seminar vom 9. bis 10. Juni 2005 geht der Frage nach: „Beteiligungsaktion ... und dann?“ Die Teilnehmenden werden mit der Methode Zukunftswerkstatt eine Außenfläche planen und sich mit der aktuellen Rechtssprechung im Baurecht, Vertragsrecht etc. auseinandersetzen können. Dann soll gemeinsam erarbeitet werden, wie es nach einer solchen Beteiligungsaktion weitergeht und welche Auswirkungen sich daraus für die weitere Umsetzung ergeben. (anl)

Info:
Deutsches Kinderhilfswerk e.V., Leipziger Str. 116-118, 10117 Berlin, Tel. 030 308693-33,
E-mail: werkstatt@dkhw.de, www.kinderpolitik.de, Ansprechpartnerin: Berit Nissen

NaturKunstWerk

Naturmaterialien gestalten
Ruhe finden in der Natur, mit Materialien und Orten vertraut werden, sich inspirieren lassen und gestalten. Dort, wo einem ein frischer Wind um die Nase weht. Die WildnisWerkstatt Münster veranstaltet vom 24. bis 26. Juni 2005 das Seminar NaturKunstWerk im Naturfreundehaus Greven bei Münster. Vermittelt werden Anregungen zur künstlerischen Arbeit mit unterschiedlichen Materialien, an unterschiedlichen Orten und zu unterschiedlichen Zeiten. Das Seminar soll Sinne öffnen, Naturerfahrungen ermöglichen und Naturkunst als einen Weg in der umweltpädagogischen Arbeit vorstellen. (dti)

Kontakt: WildnisWerkstatt Münster, Warendorfer Str. 51, 48145 Münster,
Tel. 0251 20755-53, E-Mail: info@wildnis-werkstatt.de,
www.wildnis-werkstatt.de

Grüner Wall im Westen

Veranstaltung am 10.6.2005 in Düsseldorf
Ähnlich wie an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze hat sich im Westen Deutschland ein fast durchgehender Streifen ehemaliger militärischer Anlagen zu einem „Grünen Band“ schützenswerter Lebensräume entwickelt. Experten aus dem Natur- und Denkmalschutz berichten über bisherige Erfahrungen mit dem BUND-Projekt „Grüner Wall im Westen“ und erläutern eigene Vorstellungen für den künftigen Umgang mit Westwall-Anlagen sowie Umsetzungsstrategien. (BUND)

Info:
BUND, LV NRW, Merowingerstr. 88, 40225 Düsseldorf, Tel. 0211 302005-0, Fax: -26,
E-Mail: bund.nrw@bund.net, www.bund-nrw.de

Weitere Veranstaltungshinweise auf der NUA-Homepage www.nua.nrw.de

NUA-Neubau

NUA-Neubau: Einzug steht bevor

Eröffnungsfeier im September
Planmäßig gehen die Arbeiten am NUA-Neubau weiter. Wie bereits in den NUAncen berichtet, wird das Gebäude als Holzständerbauwerk errichtet und erhält eine Holzfassade. Schon bis Ende Dezember war der Rohbau abgeschlossen. Am 20.12.2004 konnte mit prominenten Gästen Richtfest gefeiert werden. Ab Januar 2005 erfolgte der Innenausbau, u. a. mit Wänden aus gepresstem Stroh, Wandplatten aus Lehm und Lehmputz. Im Innenbereich bleibt deshalb auch von dem „Holzhaus“ nur wenig sichtbar. Um die Entstehung des Hauses zu dokumentieren, wurde ein umfangreiches Bildarchiv angelegt, das später für eine Ausstellung genutzt werden soll. Eine Auswahl von Bildern ist ständig auf der Homepage der NUA unter www.nua.nrw.de präsent. Im September 2005 wird das Haus mit einer Feier und einem Symposium eröffnet, mit dem zugleich auch das 20jährige Bestehen des Kooperationsmodells Umweltbildung in NRW gefeiert wird. (vla)

Impressum

Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA)
Siemensstr. 5
45659 Recklinghausen
Postanschrift: Postfach 101051
45610 Recklinghausen
Tel. 02361/305-0
Fax 02361/305-340
E-Mail: poststelle@nua.nrw.de
www.nua.nrw.de
www.nuancen.nrw.de

Die NUA ist eingerichtet bei der Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten NRW (LÖBF). Sie arbeitet in einem Kooperationsmodell mit den drei anerkannten Naturschutzverbänden zusammen (BUND, LNU, NABU).   

Redaktion:
Dorothee Tiemann (dti) (verantwortlich)
Tel. 02361 305-474

Adalbert Niemeyer-Lüllwitz (anl)
Tel. 02361 305-335

Volker Langguth (vla)
Tel. 02361 305-333

Sandra Janz (sj)

Erscheinungsweise:
Die NUAncen erscheinen dreimal jährlich. Redaktionsschluss jeweils 15. März, 15. Juli, 15. November

Gestaltung:
Mumbeck – Agentur für Energie und Umweltmarketing, Wuppertal
 
Gestaltung der Internet-Version:
D. Lischewski Ö/K/O/M KG, Münster
www.oekom-allesauseinerhand.de

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Druck:
Rademann Druck- und Medienhaus, Lüdinghausen
Druck auf 100% Recycling-Papier

Ausgabe:
Nummer 20, 8. Jahrgang 2005
15.04.2005

Bezug:
kostenlos

ISSN:1615-3057
 
Titelfoto:
Nelli Nolde, P/A/B-Gesamtschule Borgholzhausen und Doline Kwamboka Wambui, St. Martin’s Secondary School des Kibagare Good News Centre. Foto: Werner Lakeberg