Aktuelles aus der NUA

Rohstoffnutzung und Ressourcenschutz - Gemeinsamkeit und Gegensätze

Tagung am 22. November in Gelsenkirchen

Nordrhein-Westfalen ist ein rohstoffreiches Bundesland: Vor allem Sand, Kies, Splitt und Natursteine
werden hier gewonnen und decken in erster Linie den Bedarf der Bau- aber auch der Stahl- und
Glasindustrie sowie den wichtigen Sektor der Industrieminerale.
Im letzten Jahr lag die Produktionsmenge allein von Kies und Sand bei rund 56 Millionen
Tonnen, Tendenz steigend. Auch die Natursteinproduktion nahm in 2017 um 3 Prozent zu. Doch
diese nicht-energetischen Rohstoffe sind standortgebunden und endlich. Sie sind in sehr langen
Zeiträumen, oft über viele Millionen Jahre entstanden. Und die Rohstoffgewinnung ist immer ein
Eingriff in Natur und Umwelt. Konflikte mit anderen Flächenansprüchen für Siedlungen und Verkehr,
für Land- und Forstwirtschaft, für den Schutz von Grundwasser, Natur und Landschaft, treten auf.
Durch die konjunkturell wachsende Nachfrage und gerade im Bereich der Straßen- und Brückensanierungen
und des Bedarfs an neuen Wohnungen, wird der Bedarf an mineralischen Rohstoffen
weiterwachsen.
Wie können Konflikte gelöst werden? Themen wie die Chancen des Baustoffrecyclings, Perspektiven
für eine nachhaltige Rohstoffnutzung und ökologische Folgenutzungen stehen deshalb
auf der Agenda. Mit der Tagung wollen Baustoffindustrie und Naturschutzverbände gemeinsam mit
Kommunen und sonstigen Betroffenen mögliche Lösungsansätze diskutieren und einen Beitrag zur
Konfliktminimierung leisten.

Moderation: Matthias Bongard, WDR

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