Daten zur Geschichte der NUA - Anhang 2

1997: Weiterentwicklung des NZ NRW zur Natur- und Umweltschutz-Akademie des Landes NRW (NUA)

Bildungseinrichtung des Landes NRW. Kooperationsmodell des Landes und der vier anerkannten Naturschutzverbände BUND, NABU, LNU, SDW. Einrichtung als Dezernat bei der Landesanstalt für Ökologe (LÖBF), ab 2005 als Fachbereich 35 im LANUV.

Rechtgrundlage: Einrichtungserlass vom 19.12.1996

Leiter der NUA: Horst Frese (1997-2009), Adalbert Niemeyer-Lüllwitz (2009-2016), Norbert Blumenroth (ab 2017)

Vorsitzende des Kuratoriums: Prof. Dr. Willfried Stichmann, LNU (1997 - 2000), Prof. Wolfgang Gerß, NABU (2000 - 2003), Klaus Brunsmeier, BUND (2003-2009), Josef Tumbrink, NABU (2009-2012), Werner Gessner-Krone, LNU (ab 2012)

Aufgaben: Fort- und Weiterbildung zu Themen des Natur- und Umweltschutzes im Sinne des § 1 Bundesnaturschutzgesetz.

Leitlinie: Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Kuratorium: je 2 Vertreter/innen von BUND, LNU, NABU und SDW, je 1 Vertreter/innen von MKULNV, MSW, LÖBF (ab 2005 LANUV)

Beirat: Einrichtung eines eigenständigen Beirates zur fachlichen Beratung des Kuratoriums

Zielgruppen: Vor allem Multiplikatoren und Entscheidungsträger aus den amtlichen und nicht amtlichen Bereichen von Natur- und Umweltschutz und der Bildung für nachhaltige Entwicklung, u.a. aus dem amtlichen und ehrenamtlichen Naturschutz, der Land- und Forstwirtschaft, Jagd und Fischerei, aus Kommunen, Unternehmen, Verbänden, Bildungseinrichtungen und dem schulischen Bereich.

Instrumente: Foren/Fachveranstaltungen zum Abbau von Konflikten und zur Entwicklung integrierter und akzeptierter Konzepte, Info-Veranstaltungen, Arbeitskreise, Lehrgänge, Praktika, Kampagnen, Bürger-Info-Service, Publikationen, Ausstellungen

Personal: Stellenplan zu Beginn mit 16,5 Stellen sowie 1 befristeten Lehrerstelle (AK Natur an der Schule)

Operativer Haushalt (Beispielsjahr 2005) für Veranstaltungen, Publikationen, Kampagnen, Ausstellungen, 2 Umweltbusse, Internet: ca. 183 000 € ; zusätzlich Erstattungen für bis zu 50 Bildungsveranstaltungen der Naturschutzverbände: 50.000 €; Mittel für Projektförderung (Innovative Bildungsprojekte): 140 000 €