Gemeinsam gärtnern

Zwei Personen bei der Beetpflege. Foto: Grüne Beete Münster e.V.

Die Natur- und Umweltschutzakademie NRW (NUA) hat im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MULNV) das Projekt Gemeinschaftsgärten in NRW als Impulsgeber, Beteiligungsplattform, Bildungsträger und Netzwerkkoordinator übernommen.

Weltweit bauen etwa 800 Millionen Stadtbewohnerinnen- und bewohner ihre Nahrung selbst an. In Nordrhein- Westfalen gibt es zu den 1.600 Kleingartenanlagen mehr als 100 Gemeinschaftsgärten. Aus der langjährigen Tradition der klassischen Kleingartenanlagen sind heute auf ganz unterschiedliche Art und Weise vielfältige Formen des gemeinschaftlichen Gärtnerns entstanden.

Der Gemeinschaftsgarten im öffentlichen Raum bietet den Menschen einer Stadt Möglichkeiten zur aktiven Mitgestaltung und Entwicklung. Bürger können eigene Visionen, individuelle Erfahrungen und Vorstellung einbringen und kreativ miteinander eigenes Gemüse anbauen, pflegen und ernten. Die urbane Gartenbewegung bringt Ernährung und Landwirtschaft wieder in die Stadt. So wächst auch das Bewusstsein dafür, was wir verzehren und unter welchen Bedingungen die Nahrungsmittel produziert werden. Traditionelle Kulturformen bilden die Basis für einen eigenverantwortlichen Umgang mit den Ressourcen des Lebensraumes. Auch Geflüchtete, können in Gärten wie diesen erste Wurzeln schlagen und ein kleines Stück neue Heimat finden.

Gemeinschaftsgärten sind Lernorte, an denen Menschen mehr als gärtnerisches Know-how erwerben. Obst-, Gemüse- und Kräuteranbau schaffen zudem neue Knotenpunkte für die grünen Infrastrukturen der Stadt und fördern damit die Biodiversität.

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Christin Stienegerd
Bachelor Freiraumplanung, Master Management im Landschaftsbau
Projektleitung „Gemeinsam gärtnern in NRW
Christin Stienegerd