
Bildungsreferentinnen „Vernetzen die Welt“ während eines Seminars zum Thema Handy-Welten. Foto: ded
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Länderübergreifendes Engagement des Deutschen Entwicklungsdienstes
Eine als Dekade-Projekt ausgezeichnete Bildungsinitiative ergänzt unter dem Motto „Bildung trifft Entwicklung“ das Engagement des
Deutschen Entwicklungsdienstes (DED) in Entwicklungsländern. Mit dem Ausbau seiner Inlandsarbeit, der Einrichtung von vier regionalen
Bildungsstellen seit Herbst 2003 und dem seit 20 Jahren bestehenden Schulprogramm in Berlin trägt der DED dazu bei, das Bewusstsein für
eine nachhaltige und sozialverantwortliche Gestaltung der Globalisierung zu stärken. Damit entspricht die Arbeit den Leitlinien zur
Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“.
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Etwa 150 ehemalige Entwicklungshelferinnen und Entwicklungshelfer engagieren sich auf Honorarbasis als
Referenten in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit des DED. „Aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen thematisieren sie anschaulich,
authentisch und glaubwürdig die Nord-Süd-Beziehungen und die gerechte Gestaltung der Globalisierung“, erklärt Dr. Otti Stein,
Abteilungsleiterin des DED. „Sie vermitteln, wie die Themen mit der Lebenswelt in Deutschland zusammenhängen und wie jeder Einzelne
sich einbringen kann.“ Unterstützt werden die Referenten von Entwicklungshelfern in den Partnerländern, unter anderem mit aktuellen
Projektmaterialien. Schwerpunktthemen der DED-Bildungsangebote sind: Umwelt und ländliche Entwicklung, Schaffung von Einkommen, Stärkung
der Frauen, Armutsbekämpfung sowie Konfliktbearbeitung und Friedensförderung. Die Auszeichnung der UNO wurde außerdem für das
internationale Partnerschafts-Projekt „Schulwälder für West-Afrika - Kinderwälder weltweit“ verliehen, das der DED gemeinsam mit
vier anderen Organisationen aus Deutschland und Ghana durchführt. (ded/dti)
Info: www.ded.de, E-Mail: jutta.heckel@ded.de
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Aktionstag der Dortmunder Schulen zum Papierrecycling. Foto: Agenda-Büro Dortmund
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Dortmunder Netzwerk ausgezeichnet
Mit seinen 30 Schulen und zahlreichen außerschulischen Kooperationspartnern ist das Dortmunder Netzwerk „Agenda 21 in der Schule“ als
offizielles UN-Weltdekade-Projekt ausgezeichnet worden. Das Projekt arbeitet im Rahmen der Landeskampagne „Agenda 21 in der Schule“.
Regionale Netzwerke aus Schulen und außerschulischen Partnern sind eine tragende Säule dieser Kampagne, und das Dortmunder Netzwerk ist
dafür ein Modell.
Bisher haben sich schon über 8000 Kinder und Jugendliche aus Dortmund in den verschiedensten Projekten engagiert. Unter anderem haben die
beteiligten Schulen Energie-Spar-Projekte durchgeführt, Müll vermieden, Projekte zum Fairen Handel gemacht, in der Innenstadt für den
Gebrauch von Recyclingpapier geworben, über die Abholzung von Regenwäldern aufgeklärt oder Waldcamps organisiert.
Das Besondere an allen Projekten: Die Schulen machen nicht nur „ihr eigenes Ding“, sondern suchen sich außerschulische
Kooperationspartner. „Wir stricken die Partner zusammen, damit Synergieeffekte genutzt werden können“, so Brigitte Bömer vom
Regionalen Bildungsbüro. An der Seite der Schulen stehen starke Partner wie Schulbiologisches Zentrum, Schulamt, Umweltamt, das
Immobilienmanagement Dortmund oder die Verbraucherzentrale.
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| Bei allen Aktivitäten zum Thema „Nachhaltigkeit lernen“ werden Partner in das Netzwerk eingebunden. Nach
dem Motto: „Globale Zusammenhänge erkennen – aber lokal handeln“ bleiben die Schulen nicht beim Erkennen von Missständen stehen,
sondern können Gesellschaft aktiv gestalten.
Vor allem profitieren die Schulen aber auch davon, dass sie sich untereinander in regem Austausch befinden. „So intensiv wie bei uns
in Dortmund wird die nachhaltige Entwicklung an keinem anderen Ort in der Republik voran getrieben“, freut sich Ulla Burchardt, Mitglied
im Deutschen Nationalkomitee für die UN-Dekade.
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Dortmunder Schulen beim Erfahrungsaustausch. Foto: Agenda Büro Dortmund
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Die Schulen und ihre Partner haben große Ziele zur UN-Dekade „Bildung für eine nachhaltige
Entwicklung“. So findet am 22. April der zweite Dortmunder Schülerkongress statt, auf dem die Schulen im Rahmen der Kampagne „Agenda
21 in der Schule“ erstmals ausgezeichnet werden. Im Herbst 2005 organisieren die Schulen zusammen mit dem Agendabüro und dem Regionalen
Bildungsbüro einen großen Bildungskongress zur UN-Dekade. (dti)
Info: Brigitte Bömer, Fachberaterin der Landeskampagne „Agenda 21 in der Schule“,
Regionales Bildungsbüro Dortmund, Tel. 0231 5026312, www.agenda21schulen.nrw.de |
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