| Regenwürmer
-Schwerstarbeiter im Boden |
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"Le bon dieu, der
liebe Gott weiß, wie man fruchtbare Erde macht, und er hat sein Geheimnis
den Regenwürmern anvertraut" (französisches Sprichwort)
Regenwürmer leisten im Boden Schwerstarbeit. Metertief durchgraben sie
manche Böden, bis zum 60-fachen ihres Eigengewichtes können sie dabei
verschieben.
Bodenbestandteile und organisches Material der Streuschicht werden als
Nahrung aufgenommen und dann als besonders humusreiche Kothäufchen wieder
ausgeschieden. |
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Leistungen der Regenwürmer
Regenwürmer
- belüften den Boden,
- verbessern die Wasserhaltefähigkeit (Schwammwirkung der Gänge);
- verbessern die Bodenstruktur,
- ermöglichen mit ihren Gängen den Wurzeln ein tieferes Eindringen
in den Boden, erleichtern den Pflanzen damit die Aufnahme von Wasser
und Mineralstoffen,
- durchmischen Bodenteilchen und tragen damit zur Bildung der
wertvollen Ton-Humus-Komplexe bei, deren Nährstoffe auch von starkem
Regen nicht ausgewaschen werden,
- wandeln Gartenabfälle mit Hilfe von Mikroorganismen in
Pflanzennährstoffe um. Wurmkot enthält siebenmal mehr Phosphat,
elfmal mehr Kali, fünfmal mehr Stickstoff als die umgebende Erde.
Unschätzbare Dienste leisten Regenwürmer auch bei der
Abfallbeseitigung in Haus und Garten.
Für die Kompostierung von Garten- und Küchenabfällen am besten geeignet
ist der Mistwurm, der von Wurmzüchtern als "Tennessee Wiggler"
oder "Roter Kalifornier" verkauft wird.
Kompostiert werden alle organischen Küchenabfälle bis zum Kaffeefilter
sowie alle krautigen Gartenabfälle und Früchte (mehr dazu: Bodenschutz
zuhause/Kompostierung).
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| Lebewesen
aus der Gruppe der Ringelwürmer |
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| © NUA 2004 |
Stand: 14.09.2004 - Ö/K/O/M (mst ) |